Greifswalder FC gewinnt deutlich 1

Greifswalder FC gewinnt deutlich

…UND ZÄHLT NICHT GANZ ÜBERRASCHEND ZU DEN AUFSTIEGSKANDIDATEN

FSV 63 Luckenwalde – Greifswalder FC 1:5 (0:3)

Greifswalder FC gewinnt deutlich 2

Eigentlich waren die Luckenwalder als Außenseiter gegen den favorisierten Aufstiegsanwärter aus Greifswald trotz des letztlich klaren Spielausgangs gar nicht mal so chancenlos, wie es auch FSV-Kapitän Christian Flath nach den rassigen 90 Minuten am Freitagabend im Seelenbinder-Stadion betonte. Doch die Ostseestädter offenbarten die hohe Qualität in ihren Reihen und bestraften jeden individuellen Fehler der Platzherren mit einer beeindruckenden Konsequenz und Dominanz, so dass die Gäste bei noch besserer Chancenverwertung sogar noch früher für klare Verhältnisse hätten sorgen können. 

ABER NUN MAL VON ANFANG AN

Bereits in der 2. Minute hatte Soufian Benyamina die frühe Gästeführung auf dem Fuss, scheiterte jedoch an Edgar Kaizer, der das Leder vor der Linie abwehren konnte.

Noch vor der Gästeführung zwang Christian Flath den vom Chemnitzer FC an die Küste gewechselten und als einen der besten Torhüter der Liga geltenden Jakub Jakubow mit einem Distanzschuss zu toller Reaktion (14.).

Doch dann wurde der Greifswalder Sturmlauf in der 18. Minute nach einem Fehler der Luckenwalder Defensive  durch einen unnötigen aber durchaus berechtigten Strafstoß begünstigt. Später erhöhten die Gäste durch einen unglücklich abgefälschten Schrägschuß des agilen Can Coskun (29.), der vor der Saison vom FSV Zwickau nach Greifswald gewechselt war. Der erste Saisontreffer des von Chemie Leipzig an die Küste gewechselten Manasse Eshele noch vor der Halbzeit war dann schon fast eine Vorentscheidung, obwohl Simon Gollnack nach einer straffen Eingabe Jorden Winter kurz vor dem Seitenwechsel noch eine Resultatsverbesserung auf dem Fuß hatte, aber ebenso in Jakubov seinen Meister fand.

NACH DEM PAUSENTEE MACHT GREIFSWALD WEITER DRUCK

Trotz des deutlichen Rückstandes bemühten sich die Braune-Schützlinge auch nach der Pause weiter um eine Resultatsverbesserung und kamen auch durchaus zu verheißungsvollen Möglichkeiten. Tim Göth setzte sich in der 66. Minute auf dem linken Flügel durch und passte präzise ins Zentrum, wo der kurz zuvor in Spiel gekommene Benjamin Nwatu den Ball direkt nahm, aber leider deutlich verfehlte.

Fast im Gegenzug blieb es Can Coskun, einem der auffälligsten in den Reihen der Gäste, vorbehalten mit dem 0:4  dann wirklich für die Vorentscheidung zu sorgen. Nach Querpass des ebenfalls erst kurz vorher eingewechselten Elias Kratzer stand er in Höhe des Elfmeterpunktes völlig blank und erwischte mit seinem sofortigen Abschluß FSV-Torhüter Kevin Tittel auf dem falschen Fuß. 

Im Anschluß an die dritte Gästeecke gelang es der FSV-Defensive nicht das Leder entscheidend zu klären. Nach einer erneuten Flanke blieb es Manasse Eshele vorbehalten mit seinem zweiten Treffer an diesem Tage den fünften für sein Team zu besorgen.  

ERGEBNISKOSMETIK 

Letztlich wurden die Angriffsbemühungen der Braune-Schützlinge doch noch belohnt. Der Ehrentreffer für den FSV blieb Jorden Winter vorbehalten, der in der 82.Minute mit einem platzierten Flachschuß aus gut zwanzig Metern Jakub Jakubov doch noch überwinden konnte -1:5. 

STICHWORT: „EIGENGEWÄCHSE“

Ein enttäuschter Michael Braune erkannte nach der Begegnung natürlich den verdienten Sieg der Greifswalder an diesem Tage an, machte aber auch die mittlerweile deutlich unterschiedlichen Randbedingungen und Voraussetzungen zwischen den Greifswaldern und seinem Team treffend deutlich: „Greifswald brachte mit Tom Weilandt einen ehemaligen Bundesligaspieler ins Spiel, wir haben mit der Einwechslung Benjamin Nwatus, Justin Ulllmanns und schließlich Lukas Möckels zuletzt mit drei Eigengewächsen gespielt! Das hat vielleicht nicht jeder gesehen.“ 

AUSBLICK

Diesen Weg werden die Luckenwalder auch zukünftig gehen und auch am kommenden Freitagabend beim gut in die Saison gestarteten SV Babelsberg 03 wieder versuchen weitere Punkte für den Klassenerhalt zu erspielen und zu erkämpfen.  

AUFSTELLUNG UND TORE

FSV 63: Kevin Tittel – Edgar Kaizer (ab 60. Benjamin Nwatu), Lucas Vierling, Sofiene Jannene  – Oliver Maric, Daniel Hefele (ab 46.Timm Koch), Christian Flath, Tim Göth (ab 75. Luca Dahlke), Phil Butendeich (ab 86. Lukas Möckel) – Simon Gollnack (ab 75. Justin Ullmann), Jorden Winter 

Greifswalder FC: Jakub Jakubov – Jannis Farr, Mike Eglseder, Pascal Schmedemann, Can Coskun  – David Vogt (ab 60. Elias Kratzer), Niklas Brandt, Oliver Daedlow (ab 73. Fabio Schneider) – Wilmer Andres Cabrera (ab 73. Tom Weilandt) – Manasse Eshele (ab 81. Jonas Marx), Soufian Benyamina

SR: Philipp Jacob (Dresden) 

Zuschauer: 643

Tore:  0:1 (18. Foulstrafstoß) Soufian Benyamina, 0:2 (29.) Can Coskun, 0:3 (38.) Manasse Eshele, 0:4 (67.) Can Coskun, 0:5 (75.) Manasse Eshele, 1:5 (82.) Jorden Winter

Gelbe Karten: Luckenwalde Vierling (17.), Hefele (33.), Maric (35.), Koch (90.+2); Greifswald Daedlow (35.), Vogt (43.), Benyamina (54.), Eshele (60.)  

Beste Spieler: Luckenwalde: Lucas Vierling, Christian Flath, Jorden Winter; Greifswald: Niklas Brandt, Wilmer Andres Cabrera, Can Coskun, Manasse Eshele

Bericht: Fred Krüger

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