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FSV 63 Luckenwalde – SV Lichtenberg 47 1:1 (0:0)

Nach dem fünften Saisonspiel vor Wochenfrist in Babelsberg, das der FSV 63 trotz sehr anspruchsvoller Leistung zum vierten Mal nur Remis geendet hatte, sollte gegen den SV Lichtenberg 47 am vergangenen Freitagabend vor 578 Zuschauern im Werner-Seelenbinder-Stadion endlich der erste Dreier folgen.

Und die FSV-Kicker schienen bald auf einem guten Weg. Nach nicht so prickelnder Anfangsphase kam das Luckenwalder Kombinationsspiel nach gut einer Viertelstunde endlich ins Laufen. Die Braune-Schützlinge schienen sich den punktgleichen Kontrahenten so langsam zurecht zu legen. Erste verheißungsvolle Möglichkeiten hatten der laufstarke Dennis Rothenstein mit einem Distanzschuss knapp übers Gebälk (25.), Luca Dahlke mittels sattem Schrägschuss aus zwölf Metern – allerdings weit über den Kasten (28.), abermals Dennis Rothenstein nach tollem Direktspiel durchs Angriffszentrum und Abschluss aus  kurzer Distanz direkt auf Keeper Niklas Wollert (30.) und schließlich Kapitän Daniel Becker mit schlitzohrigem Freistoß auf den kurzen Pfosten, den aber Niklas Wollert ebenfalls parierte (35.). Wenn Lichtenbergs Abwehrchef Sebastian Reiniger nach einem weiten Freistoß Christian Gawes kurz vor dem Halbzeitpfiff auch die einzige Gästechance auf dem Kopf hatte, allerdings genau in die Arme von FSV-Torhüter Nikolas Tix, hätten die FSV-Kicker doch allein in den 15 Minuten zwischen der 20. und 35. Minute für eine Vorentscheidung sorgen können, ja eigentlich müssen.

Chancen der zweiten Halbzeit ungenutzt

So kamen die Platzherren trotz zahlreicher hochkarätiger Chancen in der 63. Minute erst durch einen 18-Meter-Freistoß zur verdienten Führung. Der war allerdings von Linksverteidiger Ian Kroh mustergültig über die Mauer ins linke Toreck gezirkelt worden. Kapitän Daniel Becker, der ebenfalls bereitstand, hatte die Ausführung dem groß gewachsenen Abwehrakteur überlassen.

Wenn die Gäste auch fast im Gegenzug erneut durch den aufgerückten Sebastian Reiniger nach Freistoß fast zum Ausgleich gekommen wären, versäumten es die Platzherren in der Folge eine ihrer zahlreichen weiteren hochkarätigen Chancen zu vollenden und so für eine Vorentscheidung zu sorgen. Pascal Borowskis Abschluss nach Grundliniendurchbruch Luca Dahlkes wurde von Paul Krüger gerade noch geblockt (71.), Phil Butendeichs butterweiche Flanke nahm Daniel Becker am zweiten Pfosten zwar technisch perfekt direkt, für den guten Niklas Wollert allerdings zu zentral (75.) und erneut Daniel Becker hätte sich nach unglaublichem Diagonalpass Tim Göths frei vor Wollert eigentlich die Ecke aussuchen können, verfehlte aber mittels Schrägschuss gegen die  Laufrichtung des Keepers allerdings deutlich (80.).

Sieg hergeschenkt

So kam es wie schon allzu oft in dieser noch jungen Saison. Als es den Luckenwaldern nach Gäste-Flanke von rechts nicht gelang entscheidend zu klären, durfte der kurz zuvor eingewechselte Efraim Koku Gakpeto unbedrängt von der Strafraumgrenze abziehen und das Leder durch die vielbeinige FSV-Abwehr in der rechten Torecke zum 1:1 versenken – unglaublich, denn zum wiederholten Male hatten die Luckenwalder trotz deutlichem Chancenplus und überlegen geführtem Spiel eine verdiente Führung aus der Hand gegeben.

Und trotzdem hatte die Braune-Truppe auch nach dem späten Ausgleich kurz vor Ende der regulären Spielzeit noch die eine Chance um den Platz doch noch als Sieger zu verlassen. Aber nach erneuter Vorarbeit Phil Butendeichs scheiterten zunächst Pascal Borowski und dann auch Tim Göth in aussichtsreicher Position am abermals bravourös reagierenden Niklas Wollert im Lichtenberger Tor.

Dass sich FSV-Coach Michael Braune nach dem Abpfiff ob des abermaligen Chancenwuchers recht angefressen zeigte, war durchaus nachvollziehbar. 

Nächste Woche ist die 2. Pokalrunde

Nach der anspruchsvollen Pokalaufgabe beim Tabellenführer der Brandenburgliga Grün-Weiss Ahrensfelde am kommenden Samstag hat der FSV in zwei Wochen die Möglichkeit und die Aufgabe beim ZFC Meuselwitz um den ersten Dreier der Saison zu kämpfen.   

FSV 63: Nikolas Tix – Stefan Rankic, Sofiene Jannene, Ian Kroh – Dennis Rothenstein (ab 69. Lucas Vierling), Pascal Borowski, Leon Hellwig (ab 81. Marcel Hadel), Luca Dahlke –  Daniel Becker – Phil Butendeich, Till Plumpe (ab 46. Tim Göth) 

Lichtenberg: Niklas Wollert – Quentin Seidel (ab 74. Hussein Chor), Sebastian Reiniger, Paul Krüger – Max Winter, Leonard Koch, Kevin Owczarek (ab 81. Hannes Graf), Richard Max Ohlow (ab 81. Efraim Gakpeto – Irfan Brando (ab 67. Eni-Owo Adekunle) – Christian Gawe, Niklas Kaus 

SR: Marko Wartmann 

Zuschauer: 578

Tore: 1:0 (15.) Daniel Becker, 2:0 (24.) Till Plumpe, 2:1 (56.) Manasse Eshele, 2:2 (63.) Janik Mäder    

Gelb: Ian Kroh (66.), Luca Dahlke (84.)   FSV 63

          Richard Max Ohlow (11.), Leonard Koch (12.), Quentin Seidel (62.)   SV Lichtenberg 47          

Beste Spieler: Sofiene Jannene, Ian Kroh, Phil Butendeich – Niklas Wollert, Sebastian Reiniger, Christian Gawe 

Fred Krüger


Pressekonferenz

Zusammenfassung


Zusammenfassung von OSTSPORT.TV

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