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2.Männer

Hoenicke setzt den Schlusspunkt! Souveräner Sieg unserer Zweiten

10. Oktober 2026 4 Min. 44

FSV 63 Luckenwalde II – FSV Union Fürstenwalde 3:0 (0:0)

Nach den drei Punkten im letzten Heimspiel galt es, dies unter Flutlicht auf dem Sportplatz am Baruther Tor zu wiederholen. Man konnte sich gute Chancen vor dem Spiel ausrechnen, denn die Gäste starteten mit nur drei Punkten aus den ersten fünf Spielen. Gestern hatte man die Möglichkeit, sich von den unteren Plätzen zu distanzieren.

Fürstenwalde hat was vor

Es ging auch rasant los, jedoch für Fürstenwalde. In der 2. Minute verlagert Dennis Paul auf Lennox Nachkunst, der den Ball flach reinspielt, aber nur knapp am Tor vorbei geht. Die Partie begann aufgeladen und der Schiri muss in der 5. Minute Paul direkt verwarnen, da dieser sich zu lautstark beschwerte. Diese Ansage beruhigte die Partie bis zum Ende und machte die Autorität des Schiedsrichters klar. Nun aber das erste Mal unsere Jungs. Fabio Schweigert macht einen langen Ball fest, dribbelt sich um mehrere Gegner und kommt zum Abschluss, aber dieser wird abgefälscht.

Erste Hälfte ausgeglichen mit Chancen für beide Teams

Im Allgemeinen war die erste Viertelstunde ausgeglichen, mit leichten Tendenzen für Fürstenwalde. So zieht Hysen Muca zum Sprint an und schließt ab, doch Janek Reetz in unserem Kasten kann parieren. In der 22. Minute kommt es zur ersten Großchance der Partie. Wieder ist es Hysen Muca, der Tempovorteile über die Außen hat. Er bringt den Ball in den Fünf-Meter-Raum zu Dennis Paul, doch dieser schießt unter Bedrängnis über das Tor. Glück für unseren FSV. Bis auf mehrere Schüsse auf beiden Seiten, die zentral auf den Keeper kamen, passierte erst einmal nichts, bis Claas-Janne Claasen in der 39. Minute nach einem geklärten Eckball rund 20 Meter vor dem Tor den Ball an den Pfosten hämmert. Diesmal Glück für die Gäste. In der 45. Minute köpft Christian Mlynarczyk den Ball noch einmal über das Tor von Reetz und dann war die erste Hälfte schon vorüber.

Im diesigen Regen sah man eine umkämpfte erste Hälfte, in der sich beide Offensiven schwertaten, klare Offensivaktionen zu erspielen. Die Partie hätte in beide Richtungen kippen können, doch es geht offen in die zweite Halbzeit.

Pausentee bringt erst spät die Wende

Das Wetter, immer noch nicht wirklich besser, doch unser FSV dafür schon. In der 47., 49. und 51. Minute kommen wir durch Abschlüsse von Luca Dreihardt, Claas-Janne Claasen und Arved Lacker gut aus der Halbzeit und drücken auf das 1:0. Da scheinen die Worte von Herrn Nachtigall in der Kabine Früchte getragen zu haben. Union Fürstenwalde fing sich jedoch und wurde dann defensiv stabiler. So plätscherte die Partie vor sich hin, doch dann wagt Steven Demgensky über die Außen einen Sprint. Er kriegt den Ball in die Mitte zu Fabio Schweigert, der keine großen Probleme mehr hat, den Torwart zu überwinden, und es steht 1:0 für unsere Zweite (69.). Fürstenwalde schien sichtlich geschockt und so schlichen sich mehr Fehler ein, wie in der 75. Minute, als der Keeper Kojo Akhialo-Kuz Schweigert anschießt und der Ball per Bogenlampe knapp am Tor vorbeigeht.

Nur noch unsere Zweite spielte und so fällt folgerichtig in der 80. Minute das 2:0 per Eckball durch Justin Ullmann. Die Flanke kommt halbhoch reingesegelt und er senkt sich genau im richtigen Zeitpunkt ab, um das 2:0 zu köpfen. Die Partie schien gelaufen, doch wie aus dem Nichts flankt der Außenverteidiger von Fürstenwalde, Mile-Pierce Lorenz, den Ball in den Strafraum und Kamil-Pawel Stondzik kommt frei zum Kopfball, doch dieser geht nur an die Latte.

Ehemaliger U19-Spieler setzt Schlusspunkt

Knapp zwei Minuten später machen wir es dann aber klar. Eine hohe Balleroberung von Wallmann führt zu einer 2 gegen 1-Situation. Er legt den Ball rüber zu Colin Hoenicke und dieser macht den Deckel drauf. Der Schlusspunkt der Partie wird von zwei eingewechselten Spielern gesetzt.

Fazit

Nachdem die ersten 45 Minuten sehr ausgeglichen waren, konnte man im zweiten Durchgang die spielerische Klasse unserer Jungs erkennen und einen weiteren Erfolg einfahren. Im Regen und im Flutlicht des Baruther Tors entfernt man sich von den unteren Rängen und kann erst einmal befreit aufatmen.

Bericht von Leon Venzke

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