Erste Niederlage am achten Spieltag haut den FSV nicht um  1

FSV 63 LUCKENWALDE – HERTHA BSC II 2 : 3 (1:2) 

Erste Niederlage am achten Spieltag haut den FSV nicht um  2

Der FSV 63 Luckenwalde hat in den ersten sieben Spielen der Saison 2021/22 teilweise unglaubliche, nie für möglich gehaltene Leistungen gezeigt und zierte überraschend, aber keinesfalls unverdient die Tabellenspitze der Regionalliga Nordost. Obwohl man in Luckenwalde realistisch blieb und stets von einer tollen Momentaufnahme sprach, hatte man natürlich das Ziel die Serie von bis dahin sieben Spielen ohne Niederlage weiter auszubauen.    

Aber natürlich wusste man auch, dass das Braune-Team irgendwann die erste Saisonniederlage ereilen würde.

Gerechtfertigter Respekt

So war trotz der nachvollziehbaren Euphorie in Luckenwalde vor der Auseinandersetzung gegen die Hertha-Bubis durchaus einige Skepsis aus den Vorbetrachtungen zum Spiel rauszuhören. Die U23 der Hertha galt als sehr gut ausgebildete, äußerst spielstarke Mannschaft, die an guten Tagen gegen fast jeden Kontrahenten in der Regionalliga gewinnen kann, der es aber oft eben auch an der erforderlichen Effektivität fehlt. 

Nun, die Skepsis auf Luckenwalder Seite war dieses Mal nicht ganz unbegründet, trafen doch in der gutklassigen Party zwei spielerisch gleichwertige Teams aufeinander, bei der man den Herthanern keinesfalls fehlende Effektivität nachsagen konnte.

Hätten am Freitagabend nämlich die Luckenwalder ihre Chancen in bisher gewohnter Weise genutzt, wären die Gastgeber vermutlich nicht mit ihrer ersten Niederlage vom Platz gegangen.

Chancenverwertung

Vor allem dem Pfostenschuss Nils Gottschicks nach Eingabe des handlungsschnellen Daniel Becker in der 15.Minute wurde später nachgetrauert. „Hätte er den reingemacht, wäre das Spiel vermutlich anders gelaufen.“, so Micha Braune in der Pressekonferenz nach den 90 Minuten.

Ihre spielerische Klasse demonstrierten die Gäste dann bei ihrer ersten echten Chance, die sie dann auch gleich zur Führung nutzen konnten. Nach Steilpass Timur Gayrets und anschließender präziser Eingabe Maurice Covic` war Ali Wissam Abu-Alfa zur Stelle und besorgte die zu diesem Zeitpunkt durchaus überraschende Gästeführung (36.).

Der sehenswerte 25-Meter-Freistoß Christian Flaths in den Winkel des Hertha-Tores zum 1:1-Ausgleich wurde dem Spielverlauf bis dahin schon eher gerecht (40.).

Allerdings brachte eine Einzelleistung Florian Haxhas, der zunächst Clemens Koplin stehen ließ um dann platziert von der Strafraumgrenze abzuziehen, die Gäste noch vor der Pause erneut in Führung (44.). 

In Halbzeit zwei drängten die Gastgeber lange auf den erneuten Ausgleich. Doch bei mehreren hochkarätigen Einschussmöglichkeiten Daniel Beckers, Clemens Koplins und Nils Gottschicks blieb stets Hertha-Keeper Florian Palmowski mit überragenden Reaktionen der Sieger und sicherte seiner Elf die knappe Führung. Zu allem Überfluss brachte auch noch Joel Bustamante Morcillo die Herthaner im Anschluss an ihre dritte Ecke bereits Mitte der zweiten Spielhälfte auf die Siegerstraße (67.). Das Defensivverhalten ließ bei den Luckenwaldern in dieser Szene zu wünschen übrig, hatte doch der Torschütze jede Menge Platz, um seinen Kopfball unbedrängt platzieren zu können.

Gespielt wird bis zum Abpfiff

Dennoch steckte die Braune-Truppe auch nach diesem Zwei-Tore-Rückstand nie auf. Der Anschluss des über die kompletten 90 Minuten nicht nur kämpferisch voll überzeugenden Christian Flath kam dann aber zu spät, um die erste FSV-Saisonniederlage am achten Spieltag noch abzuwenden. 

FSV-Coach Michael Braune betonte nach dem Spiel zutreffend, dass trotz aller Enttäuschung nach dieser Niederlage weder für ihn noch für seine Mannschaft die Welt zusammenbrechen wird.   

Dienstag: Chemie Leipzig

Nach einem trainingsfreien Wochenende werden sich die FSV-Kicker wieder mit aller Konzentration auf das mit Sicherheit schwere Auswärtsspiel am Dienstagabend bei Chemie Leipzig vorbereiten. Um eventuell auch bei den Leutzschern erfolgreich zu sein, wird das FSV-Team neben seiner neuen spielerischen Klasse in der Sachsenmetropole auch kämpferisch voll überzeugen müssen.

Gegen Hertha spielte der FSV 63 mit: 

Andre Thoms – Stefan Rankic, Marcel Hadel (ab 65. Julius Frederik Schmahl), Tobias Francisco – Clemens Koplin, Leon Hellwig, Lucas Vierling, Tim Göth (ab 76. Robin Spreitzer) – Christian Flath, Daniel Becker – Nils Gottschick (ab 62. Till Plumpe) 

SR: Richard Hempel (Dresden) 

Zuschauer: 750

Tore: 0:1 (36.) Ali Wissam Abu-Alfa, 1:1 (40.) Christian Flath, 1:2 (44.) Florian Haxha, 1:3 (67.) Joel Bustamante Morcillo, 2:3 (87.) Christian Flath    

Gelbe Karten (FSV): Flath, Vierling – (Hertha): Haxha, Gayret, Dirkner 

Beste Spieler: Flath, Vierling, Göth – Palmowski, Covic, Haxha

Fred Krüger

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Pressekonferenz

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