Unsere U19 (A-Junioren) steht unter dem neuen Trainer Christian Schlesing derzeit so gut da, wie noch nie in der Vereinsgeschichte. Parallelen zur Regionalligamannschaft des FSV 63 drängen sich dabei förmlich auf. Wir haben uns deshalb mal mit Christian über den Stand der Dinge unterhalten. Aber lest selbst!

FRAGE: Hallo Christian! Wie immer zuerst die Frage nach Deinem derzeitigen Wohlbefinden, was gerade in Zeiten der Pandemie zu allererst gefragt wird. Wie geht es Dir?

ANTWORT: Hallo. Danke, mir geht es gut. Glücklicherweise sind meine Familie und ich bisher von der Pandemie verschont geblieben. So können wir im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben eigentlich alles tun, was wir wollen. Da ich in der IT-Branche arbeite ist Home-Office kein Problem und hat auch den Vorteil, dass die Wege zum Training und Spiel kurz bleiben.

FRAGE: Du bist jetzt etwas mehr als ein halbes Jahr als Trainer der U19-Mannschaft des FSV 63 Luckenwalde im Amt und hast vorher beim 1. FC Union Berlin sowie beim Ludwigsfelder FC gearbeitet. Was ist der Unterschied zwischen der Arbeit in Luckenwalde und den anderen Vereinen und wie bewertetest Du Deine Arbeit?

ANTWORT: Ich erlebe den FSV 63 Luckenwalde als familiären Verein, bei dem mit viel Herzblut und Engagement professionelle Strukturen geschaffen und viele Dinge auf und neben den Plätzen angegangen werden. Er verbindet das familiäre Umfeld, das ich beim LFC vorfand und die Professionalität beim 1. FC Union Berlin.

Meine Arbeit an sich müssen andere Leute bewerten. Die aktuelle Vorbereitung auf die Rückrunde bereitet mir viel Freude. Einige Spieler dürfen bereits Erfahrungen im Männerbereich sammeln, gleichzeitig sind Spieler aus der U17 zu unserer Mannschaft gestoßen. Das macht die Arbeit als Trainer spannend und herausfordernd, das Beste aus jedem Spieler und der Mannschaft herauszuholen.

FRAGE: Du bist mit Deiner U19 derzeit sehr erfolgreich in der Brandenburgliga und liegst auf dem 1. Tabellenplatz. Wie schätzt Du die Leistung Deiner Mannschaft bisher ein und hat sie das Potential für die Regionalliga?

ANTWORT: Mit den bisherigen Spielen sind wir, bis auf wenige Ausnahmen, zufrieden. Die Jungs sind ehrgeizig, wollen im Training und im Spiel immer das Beste herausholen und geben sich fast nie zufrieden. Trotz einiger Verletzungssorgen in der Hinrunde konnten wir viele Spiele erfolgreich gestalten und, das ist mir viel wichtiger, haben auch spielerisch überzeugt. Das zeigt, dass wir nicht nur 11 gute Fußballer eines Jahrgangs haben. Beim Thema Konzentration und Fokussierung haben die Jungs aber noch viel Luft nach oben. Auch fußballerisch wollen wir uns weiterentwickeln und an unserem Spiel arbeiten.

Christian Schlesing

Der Sprung aus der Brandenburgliga in die Regionalliga ist meiner Meinung nach riesig. Die Qualität in der Regionalliga ist um einiges höher als in der Brandenburgliga! Unsere Spieler sind talentiert und haben Potenzial. In der Regionalliga wird das aber nochmal ganz anders abgefordert als bisher in der Brandenburgliga.

FRAGE: Wer ist Euer ärgster Konkurrent im Aufstiegsrennen?

ANTWORT: Aktuell ist der FC Stahl Brandenburg unser Verfolger und liegt punktgleich mit uns an der Tabellenspitze, wir haben das bessere Torverhältnis. In wenigen Wochen (05.03.) kommt es zum Spitzenspiel in Luckenwalde.

FRAGE: Habt Ihr Euch mannschaftsintern und auch in der Vereinsführung mit dem Thema Regionalliga bereits beschäftigt?

ANTWORT: Sowohl mit der Mannschaft als auch mit dem Verein gab es bereits Gespräche zum Thema Regionalliga und ich sehe uns bereits ordentlich vorbereitet auf jedes Szenario.

FRAGE: Apropos Regionalliga! Michael Braune, Trainer der ersten Mannschaft im Verein, hat sich auf die Fahne geschrieben junge Nachwuchsspieler mehr und mehr in die erste Männermannschaft zu integrieren und an das Niveau in der Herren-Regionalliga heranzuführen. Wie ist das Verhältnis zur Regionalligamannschaft des FSV 63 Luckenwalde, und hier speziell zu Trainer Michael Braune, und setzt er sein Vorhaben um?

ANTWORT: Michael Braune und ich haben einen kurzen Draht zueinander und einen guten Austausch. Benjamin Nwatu und Neo Passow zeigen, dass Michael Braune nicht nur leere Versprechungen macht, sondern die Spieler bereits ins Training und die Abläufe der Regionalliga-Mannschaft integriert. Neben den beiden hatten bereits einige andere Spieler die Möglichkeit, ihr Können im Training oder in Testspielen zu zeigen. Letztlich liegt es an den Spielern selbst, den Schritt in die Mannschaft zu machen und Einsätze in der Regionalliga zu bekommen. 

FRAGE: Abschließend noch die Frage, was Du Dir persönlich für den Rest der Saison wünschst?

ANTWORT: Zuerst wünsche ich mir, dass alle Spieler, Trainer und Mitarbeiter des Vereins gesund und verletzungsfrei bleiben. So haben wir die Möglichkeit, trotz engem Terminplan, die Liga- und Pokalwettbewerbe auf sportlichem Wege auszuspielen und müssen keine Sonderregelungen bemühen.

Danke Christian!

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