FSV 63 Luckenwalde – Greifswalder FC 1:1 (0:1)
Der Winterpause war nicht nur in der Regionalliga Nordost sehr lang. Das führte zwangsläufig dazu, dass alle Mannschaften zahlreiche englische Wochen zu absolvieren hatten und noch haben.
FSV-Coach Michael Braune erinnerte nach dem Spiel daran, dass seine Kicker zuletzt innerhalb von 15 Tagen sage und schreibe fünf Spiele zu absolvieren hatten. Aus diesem Grunde hatte er offensichtlich schon Mitte der Woche gegen Altglienicke versucht, einigen seiner Akteure eine Pause zu gönnen. Und das setzte er auch gegen den Greifswalder FC am Samstag fort. Der im Mittwochspiel leicht verletzte Sofiene Jannene nahm ebenso wie die beiden Offensivkräfte Tim Maciejewski und Simon Gollnack zunächst auf der Bank Platz.
Greifswald kommt besser in die Partie
Nicht nur durch diese Umstände offenbarte das Luckenwalder Angriffsspiel vor allem in der ersten Spielhälfte einige Defizite. Gelungene Offensivaktionen waren bis zur Pause kaum zu verfolgen, so ein Flachschuss Phil Butendeichs von der Strafraumgrenze im Anschluss an die erste FSV-Ecke, der aber GFC-Schlussmann Jakub Jakubov keine Probleme bereitete (4.).
Auf der anderen Seite hatten auch die Gäste nach einer Ecke ihre erste erfolgversprechende Aktion. Doch Soufian Benyamina verfehlte am kurzen Pfosten knapp (7.). Danach wirkten aber bald die Gäste offensiv etwas energischer, was bestimmt auch am Führungstreffer durch Grace Bokake Bolufe in der 19. Minute lag. Soufian Benyamina durfte recht unbedrängt und so auch präzise vom linken Flügel flanken. Am zweiten Pfosten wurde der Torschütze nicht resolut genug am platzierten Kopfball stören, so dass FSV-Torhüter das Nachsehen hatte -0:1.


Gute Wechsel in Halbzeit zwei
Nach dem Seitenwechsel bekamen die gut 500 Zuschauer im Seele dann eine etwas agilere Heimelf zu sehen.
Trotzdem mussten die FSV-Anhänger bis zur 82. Minute warten, bis endlich eine der Luckenwalder Angriffsaktionen von Erfolg gekrönt war. Simon Gollnack hatte vom rechten Flügel geflankt. Der einsatzstarke Lucas Will störte Torhüter Jakubov derart erfolgreich, so dass der Ball unter dem Jubel des Luckenwalder Anhangs schließlich im Luckenwalder Tor lag.



Von den Gästen, allen voran von Torhüter Jakubov, wurde zwar eine angeblich Regelwidrigkeit Wills reklamiert, was aber von Schieri Strebinger anders beurteilt wurde. Der Treffer zählte und auf Luckenwalder Seite konnte man mit drei Remis und einem Sieg bei einer Niederlage (gegen Tabellenführer Lok) nach den ersten fünf Begegnungen im neuen Jahr zum Abschluss der englischen Wochen ein durchaus positives Fazit ziehen.
Etwas Entspannung möglich – eine Woche bis zum nächsten Spiel
Natürlich werden die Braune-Schützlinge am kommenden Sonntag in Leipzig-Leutzsch alles daran setzen um auch bei Chemie Leipzig zu punkten. Mit 32 Punkten nach 23 Spieltagen ist man zwar auf einem sehr guten Weg zum Klassenerhalt, rechnerisch aber noch nicht gesichert.
AUFSTELLUNG
GELBE KARTEN:
- FSV 63: Pollasch 38.), Schneider (43.), Seidel (61.)
- GFC: Vogt (21.), Jakubov (82.)
BESTE SPIELER:
- FSV 63: Till Matthew Meier, Jonas Kühn, Phil Butendeich
- GFC: Bastian Strietzel, Grace Honore Bokake Bolufe, Lukas Lämmel
Bericht von Fred Krüger






























