Spitzenreiter FSV 63 Luckenwalde trägt beim Schlusslicht in Martinroda die Favoritenrolle und will sich auf den Kunstrasen nicht überraschen lassen.

Die Spannung steigt beim FSV 63 Luckenwalde. Das Viertelfinalspiel im AOK-Landespokal am kommenden Sonnabend (16. November 14 Uhr) gegen den Regionalligisten Energie Cottbus im heimischen Seelenbinder-Stadion ist bereits in den Köpfen bei Spielern und Verantwortlichen des FSV 63 Luckenwalde. Man darf sich aber durch diesen Saisonhöhepunkt nicht vom eingeschlagenen Weg in der Meisterschaft abbringen lassen!

Bevor es für die Luckenwalder  Oberligafußballer im Landespokal um das Erreichen des Halbfinals geht, gilt es noch eine Auswärtsaufgabe in der Meisterschaft zu lösen.

Auf dem Papier sieht diese Aufgabe so aus, als wäre sie im Vorbeigehen zu absolvieren. Denn der Tabellenführer ist beim Schlusslicht in Martinroda zu Gast. Doch das scheint nur so! Auch wenn Martinroda erst 2 Zähler auf der Habenseite hat, so ist das Team doch sehr ernst zu nehmen. Die Thüringer hatten im ersten Saisondrittel fast ausschließlich Spitzenmannschaften als Gegner und mit dem FSV 63 schließen sie diese Zeit ab.

Die Partie beendet am Sonntag den 12. Spieltag in der Oberliga-Südstaffel. Sie wird um 14 Uhr angepfiffen und auf Kunstrasen ausgetragen.

„Na klar, viele von uns haben schon Tickets für Familienangehörige und Freunde gekauft“, erklärt Marcel Hadel, der Kapitän der Luckenwalder Oberligaelf. “… da ist das Spiel gegen Martinroda erstmal in den Hintergrund getreten!” – so Hadel weiter.

Dennoch hat sich die Mannschaft in dieser Woche perfekt auf das Duell in Thüringen vorbereitet. „Trainiert haben wir in der ganzen Woche auf unserem Kunstrasen“, sagt FSV-Kapitän Hadel. “Obwohl die Ausgangslage eindeutig für uns spricht, wollen wir uns vom Schlusslicht am Sonntag keinesfalls überrumpeln lassen. Wir müssen jeden Gegner ernst nehmen“, erklärt Hadel weiter. Zuletzt hat der Tabellenführer nach seinen teilweise deutlichen Heimerfolgen in den Spitzenduellen gegen Carl Zeiss Jena II (4:2), FC Eilenburg (4:1) und den 1. FC Merseburg (8:1) mit einem 1:1 gegen Union Sandersdorf Punkte liegengelassen.

Erfolg im Test gegen Novi Pazar

Um gerüstet für die Auswärtsaufgabe in Martinroda zu sein, absolvierten die Luckenwalder am Montagabend ein Testspiel. Zu Gast war der Berliner Landesligist 1. FC Novi Pazar. Die Partie auf Kunstrasen im Luckenwalder Seelenbinder-Stadion endete vor 50 Zuschauern mit einem 2:1-Erfolg für die Gastgeber. Tim Göth und Jose Raimundo Silva Magelhaes waren die Luckenwalder Torschützen. „Insgesamt ein erfolgreicher Test“, sagt Hadel, „nur das Gegentor kurz vor Schluss war ärgerlich.“!

Trainer Jan Kistenmacher kann vor dem Auswärtsspiel in Martinroda weiter auf einen breiten Kader setzen. Nur Daniel Becker wird am Sonntag beim Tabellenschlusslicht fehlen. Der Luckenwalder Mittelfeldakteur hat muskuläre Probleme und wird vor dem Pokalspiel gegen Cottbus geschont.

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