Bereits zum 9. Mal führte der FSV 63 Luckenwalde in diesem Jahr seine schon traditionelle Trainerfahrt mit allen Vereinstrainern, Schiedsrichtern, Funktionären und Gönnern des Vereins durch. Mit dabei diesmal auch Vertreter des 1. FC Union Berlin, die sich im Rahmen der Fußballkooperation unserer Reisegruppe anschlossen.

Ging es in den vergangen Jahren zumeist zum Skifahren, so begann man mit der Tour 2018, es ging nach Barcelona, neue Wege zu gehen. In diesem Jahr stand ein Besuch der griechischen Hauptstadt Athen an. Für alle Teilnehmer war es nicht nur eine Reise zum Kennenlernen, Gedanken austauschen und Kontakte knüpfen, sondern auch einfach mal dem täglichen Alltag im Verein zu entfliehen und wieder neue Kraft schöpfen für den Rest der Saison. Für Vereinspräsident Dirk Heinze ist diese Reise immer ein wichtiger Bestandteil des Vereinslebens:”Die Jungs geben teilweise ihr letztes Hemd für den Verein und opfern viel Freizeit, damit wir unsere bisher erreichten Ziele mit dem Verein festigen und ausbauen. Das macht jeder auf seine Weise und dafür gilt DANKE zu sagen. Durch solch eine Gruppenreise wachsen wir in dieser Konstellation noch besser zusammen. Es ist wichtig für mich, dass sich jeder in unserem Verein wohl fühlt, auch wenn wir alle manchmal nicht die gleichen Ansichten haben. Aber bei solchen Terminen wird immer der eine oder andere Problemfelsen aus dem Weg geräumt und es öffnen sich immer neue Perspektiven!”.

Für Vereinspräsident Dirk Heinze und seine 34 Mitreisenden startete die Tour 2019 am vergangenen Freitag um 13:55 Uhr mit dem Abflug vom Flughafen Tegel.

Nach der Ankunft in Athen und dem anschließenden Bezug des nahe der Akropolis befindlichen Hotels, begann man bereits in einer zünftigen Taverne in gemütlicher Runde mit ersten konstruktiven Gesprächen zum Thema FSV 63 Luckenwalde. Dabei entstand wohl die längste Tafel in einem Athener Restaurant, an der alle Teilnehmer Platz fanden. Bis spät in die milde Nacht hinein wurde gefachsimpelt und natürlich auch das eine oder andere griechische Kaltgetränk zu sich genommen.

Am Samstag hieß es dann früh aufstehen, da ein Stadtrundgang in der Altstadt von Athen und die Besichtigung der Akropolis auf dem Plan standen. Bis zum Mittag erhielten wir interessante historische Information zur Stadt Athen und zum vermeintlich perfektesten Bauwerk der Welt – der Akropolis! Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen des regen Austauschs. Nach ein paar einleitenden Wort durch Präsident Dirk Heinze, in denen er sich für die tolle Arbeit aller Anwesenden in der abgelaufenen Saison bedankte, ließ es sich unser Trainer der 1. Mannschaft Jan Kistenmacher nicht nehmen, etwas zur aktuellen Situation der Oberligaelf zu sagen. Interessiert wurden nach seinen Ausführungen Fragen zur Trainingssteuerung, Ziele der 1. Mannschaft oder gar auch nach seiner eigenen Zukunft als Trainer beim FSV 63 Luckenwalde gefragt. Ein Höhepunkt war sicherlich auch die Vorstellung des Kooperationspartners 1. FC Union Berlin, die im Auftrag der Unioner Hendrik Brösel übernahm, der bei den Köpenickern für Kita- und Schulprojekte zuständig ist. Er wurde begleitet vom Unioner Kleinfeldkoordinator Paul Küchenmeister und dem Trainer eines Perspektivteams Marcel Marx. Zum Abschluss gab unser höchster Schiedsrichter Heinz Rothe einen kleinen Exkurs zu seinem Schiedsrichterdasein in der ehemaligen DDR ab und berichtete über seine derzeitige Arbeit als Schiedsrichteransetzer im NOFV. Nach vielem interessanten Input hieß es dann für alle ab zum Spiel der griechischen Superliga zwischen dem Tabellenletzten Apollon Smyrnis und Levadiakos ins 12 km entfernte Stadion von Apollon. In einer abenteuerlichen Fahrt mit der Athener U-Bahn waren alle pünktlich am Spielort und auch im Stadion. Leider war die Atmosphäre nicht so wie erhofft, da nur ca. 500 Fans den Weg zum griechischen Abstiegsduell fanden, welches am Ende 0:0 ausging. Auch hier schloss sich wieder ein gemütlicher Abend an.

Am Sonntag wurde dann bereits um 09:15 Uhr das Hotel im Zentrum Athens verlassen. Grund dafür waren die an diesem Tage stattfindenden Protestdemos zur Mazedonienfrage, die ja bekanntlich am Nachmittag und abends zu massiven Ausschreitungen in der griechischen Hauptstadt führten. Statt sich nochmals ins Altstadtgetümmel zu werfen, wurde deshalb umdisponiert und kurzerhand eine Rundfahrt nach Piräus an die dortige Mittelmeerküste eingeschoben. Eine Maßnahme, die alle Teilnehmer begrüßten, da so auch das Mittelmeerflair von allen genossen werden konnte. Mit etwas Verspätung ging es dann am Abend wieder gen Deutschland und nach einer gemeinsamen Verabschiedung auf dem Flughafen Tegel waren sich alle einig, dass auch im kommenden Jahr solch eine Fahrt organisiert wird. Wo es dann hingehen wird, steht derzeit noch in den Sternen.

Der Flughafentransfer wurde durch das Unternehmen Pelikan Reisen Luckenwalde organisiert. Danke an Ralf Rische vor die Bereitsstellung.

An dieser Stelle sei nochmals DANKE gesagt, an das REISEBÜRO Intertours Luckenwalde, ohne das diese Reise nicht möglich gewesen wäre.

Other Articles