FSV 63 Luckenwalde – FSV Wacker Nordhausen II 0 : 0

Pressekonferenz

Mit der zweiten Mannschaft des FSV Wacker Nordhause hinterließ gleich am ersten Spieltag ein vermeintlicher „Angstgegner“ des FSV 63 seine Visitenkarte im Seelenbinder-Stadion, waren die Thüringer in der vergangenen so überaus erfolgreichen Luckenwalder Saison doch die einzige Mannschaft, gegen die man lediglich einen Punkt holen konnte. Gegen jeden anderen Kontrahenten holte man mindestens zwei oder mehr Punkte, gegen Aufsteiger Chemie Leipzig zum Beispiel sogar vier. Dennoch waren zum Auftakt auch gegen die Regionalligareserve der Thüringer natürlich drei Punkte eingeplant. Doch dazu hätten die Gastgeber in diesem Spiel zweier gutklassiger Oberligateams ihre Chancenvorteile besser nutzen müssen. Allein dem auffälligen und agilen Neuzugang Frank Rohde boten sich gleich drei teilweise hochkarätige Möglichkeiten. So zog er in der 7.Minute nach Steilpass auf dem linken Flügel auf und davon, verfehlte mit sattem Schrägschuß aber noch deutlich. Nach tollem Grundliniendurchbruch Pascal Borowskis und präzisem Rückpass hatten die meisten der Luckenwalder Zuschauer bei Rohdes Abschluß schon den Torschrei auf den Lippen. Doch das Leder wurde von einem Feldspieler gerde noch am Überqueren der Torlinie gehindert (33.) Und schließlich hatte sich Daniel Becker in der 62. Minute zentral toll durchgesetzt. Nachdem der an Wacker-Keeper Josip Jokanovic gescheitert war, hatte Frank Rohde aus dem Rückraum die Einschussmöglichkeit, verzog aus 16 Metern aber deutlich. Dennoch zeigte sich der Neuzugang vom Greifswalder SC als ständiger  Unruheherd und demonstrierte durchaus seine Qualitäten. Da auch Pascal Borowski, der dieses Mal seine überragenden Fähigkeiten zu selten aufblitzen ließ, und auch ein  weiterer Neuzugang, Nils Gottschick vom 1.FC Lok Leipzig, ihre Einschußchancen ungenutzt verstreichen ließen, konnten die Kistenmacher-Schützlinge an diesem Tag ihren Plan, alle drei Punkte in Luckenwalde zu behalten, nicht umsetzen.

Da sich aber auch die spielstarken Gäste durchaus die eine oder andere gute Möglichkeit erarbeiteten, diese aber ebenso ungenutzt verstreichen ließen, war die Einschätzung beider Trainer nach dem Spiel, bei dem sie den Ausgang des Spiels trotz der Luckenwalder Chancenvorteile als leistungsgerecht bewerteten, durchaus nachvollziehbar.

FSV-Coach Jan Kistenmacher haderte aber auch ein wenig damit, dass Schieri Tom Channir aus Berlin den Luckenwaldern in der 66.Minute durch unnötigen und zu frühen Pfiff einen sehr verheißungsvollen Vorteil wegpfiff. Pascal Borowski wäre zentral frei auf den Gästekeeper zugelaufen. Dem daraus möglicherweise  resultierenden Führungstreffer trauerte er durchaus etwas nach!

Trotz der noch sehr jungen Saison wird es sicher keine Überraschung sein, wenn beide Mannschaften im weiteren Meisterschaftskampf eine gute Rolle spielen sollten.

FSV 63: Filatow – Hadel, Francisco, Budde, Tobias Göth (ab 60. Gottschick) – Hennig (ab 80. Bogdan), Borowski, Vierling, Koplin – Becker (ab 76. Silva Magalhaes), Rohde

SR: Tom Channir (Berlin)

Zuschauer: 375

Tore: —-

Gelbe Karten: Silva Magalhaes, Pfingsten-Reddig

Beste Spieler: Francisco, Budde

                                                                                                  Fred Krüger

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