Mit Beginn der neuen Saison 2018/2019 gibt es eine kleine Veränderung im Nachwuchsbereich des FSV 63. D-Junioren Trainer Sebastian Große übernimmt die Position des sportlichen Leiters im Kleinfeldbereich von Gerald Ritter, der nun als Torwarttrainer der 1. Männermannschaft tätig ist. Zusammen mit Stefan Fiebiger (Kleinfeldkoordinator) bildet er die Spitze im Kleinfeldbereich.

Was hat der neue sportliche Leiter vor?
„Ich möchte nicht allzu viel verändern. Im Großen und Ganzen stehen wir super da. Mit Trainern für die einzelnen Mannschaften sind wir auch gut besetzt. Es gibt vor jeder Saison immer ein oder zwei Baustellen, aber die haben wir bisher immer gemeistert. Seit dieser Saison stehen alle Juniorengroßfeldmannschaften wieder in der höchsten Liga Brandenburgs und da müssen wir auch in den nächsten Jahren bleiben. Wir haben vor einigen Jahren Fehler im Nachwuchsbereich gemacht und sind mit allen Großfeldmannschaften abgestiegen. Das darf natürlich nicht wieder passieren. Ich werde mich mit den Kleinfeldtrainern austauschen und mir die Trainings anschauen. Zusammen mit dem Großfeldkoordinator Jörg Abraham und Kleinfeldkoordinator Stefan Fiebiger werden wir genau beobachten, wie es in den Teams läuft!“ so Trainer und neuer sportlicher Leiter Sebastian Große.

Wer ist Sebastian Große? 
“Basti“, wie er von den meisten genannt wird, ist 1982 in Luckenwalde geboren. Im Nachbarort Jänickendorf ist er aufgewachsen. Der erste Kontakt mit dem Fußball ergab sich in der Schul-AG unter Lehrer Hebisch. Schon in dieser Zeit merkte er, dass Fußball, wie er immer so schön sagt „sein Leben“ ist.

Zukünftig bestand jeder Tag aus Fußball. An den Wochenenden fuhr er oft mit seinen Eltern nach Brandenburg. Dort spielte sein Bruder Enrico beim BSC Stahl Brandenburg. Eines Tages war es dann soweit und er kam mit dem FSV 63 in Berührung. Der damalige D-Junioren Trainer Günther Kunze fragte seinen Lehrer Herrn Hebisch nach einem Schulturnier. Danach wurde Sebastian Große vom Trainer des FSV angesprochen, ob er mal zum Probetraining kommen möchte. Basti überzeugte beim Probetraining und war ab 1992 Teil der großen FSV 63 – Familie. Von den D-Junioren an ist er jede Altersstufe durchlaufen. Im Männerbereich hatte er bei der 1. Männermannschaft nur kurze Einsätze. Jahre lang spielte er für die 2. und 3. Männermannschaft. Weitere Spiele folgten bei den Oldies.

Durch schwere Verletzungen ist eine erfolgreichere Fußballerkarriere nicht möglich gewesen. Bei den C- Junioren brach er sich beim Hallentraining das Schienbein und bei den A-Junioren hatte er einen Kapselanriß im Knie.

Eines Tages kam dann der damalige Jugendwart Sascha Wittig auf ihn zu. „Ich glaube es war ein Punktspiel der Dritten in Wittbrietzen. Sascha fragte mich, ob ich nicht Lust hätte im Nachwuchs Trainer zu werden. Ich sagte natürlich gleich ja!“ So Basti und die Trainerkarriere begann.

Seit 2004 bis heute ist Basti Trainer der D- Junioren beim FSV. Was er auch weiterhin bleiben wird. Er machte mehrere Trainerscheine und ist jetzt auch als Honorartrainer am DFB-Stützpunkt Luckenwalde aktiv. Mit seiner Elite-Jugend-Trainerlizenz bringt er den Spielern aus dem Kreis Luckenwalde/Jüterbog/Trebbin das Fußball spielen bei.

Wünschen wir Sebastian in seiner neuen Funktion viel Erfolg.

Mit Kopf und Fuß für Luckenwalde

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