Unsere Vereinsgeschichte aus Luckenwalde

Die meisten sind zwar froh, dass sie nicht mehr die Schulbank drücken müssen, aber wir verdonnern euch jetzt trotzdem zu einer kleinen Geschichtsstunde. Denn wir sind uns sicher, dass es den ein oder anderen Neuankömmling als FSV-Fan ein wenig interessieren wird, wie unser Weg zum heutigen Stand vollbracht wurde. Somit bitte einfach mal kurz setzen und brav aufpassen – denn jetzt geht es um unsere Geschichte!


Geschichte des FSV 63 Luckenwalde

Unser Verein entstand im Jahr 1963 aus der Fusion zweier in Luckenwalde ansässiger Fußballvereine. Dem Gründungsjahr geschuldet, entstand auch der heutige Vereinsname FSV 63 Luckenwalde e.V.. Seit dem sind unsere Vereinsfarben gelb und blau. Aber was ist nun mit den Vorgängern?

Die Fusion entstand 1963 aus dem Verein BSG Motor Luckenwalde, der 1906 als BV 06 Luckenwalde gegründet wurde. Der größte Erfolg für den Verein war 1946/47 das Erreichen des Halbfinales der Brandenburger Fußballmeisterschaften. Bis 1954 spielte Motor Luckenwalde in der Bezirksliga, aus der sie dann aber absteigen mussten und bis 1963 auch nicht mehr zurückkehren konnten.

Als zweite Mannschaft, die dann 1963 mit Motor Luckenwalde zum FSV 63 fusionierte, war die BSG Fortschritt Luckenwalde. Ebenfalls 1906 gegründet war die Luckenwalder Turnerschaft ein Arbeiterverein. Die Erfolge reichten dreimal zur Kreismeisterschaft und einigen Teilnahmen der Endrundenspieler zur ATSB-Meisterschaft. Im Jahr 1929 kam der Verein bis in die Endrunde der ostdeutschen Verbandsmeisterschaft. 1931 konnte der größte Erfolg verbucht werden – die ATSB-Meisterschaft. Anders als Motor Luckenwalde, spielte Fortschritt Luckenwalde bis zum Ende im Jahr 1963 in der Bezirksliga.


Motor- und Fortschritt werden zum TSV Luckenwalde

Beide Vereine beschlossen 1963 zu fusionieren und der Grundstein unseres heutigen Vereins war somit gelegt. Bereits 1964 musste der Abstieg in die Bezirksklasse hingenommen werden, aus der sie 1968 endlich wieder in die Bezirksliga aufsteigen konnten. Eine Chance für einen Aufstieg in die DDR-Liga gab es leider nie. Ganze zweimal erreichte der TSV Luckenwalde das Endspiel im Potsdamer Bezirkspokal, musste aber beide male als Vizemeister das Feld verlassen.


1990 – aus TSV wird FSV 63 Luckenwalde

Kurz nach der Wende änderte der Fußballverein aus Luckenwalde seinen Namen. Aus TSV Luckenwalde wurde nun der FSV 63 Luckenwalde. Dieser Vereinsnahme besteht bis heute. Das neu benannte Fußball-Team startete in der Landesklasse und konnte zehn Jahre später, im Jahr 2000, den ersten Aufstieg in die Verbandsliga Brandenburg feiern. Von nun an sollten die Weichen in Richtung Erfolg gestellt sein. Als Meister verließen sie die Brandenburgliga in der Saison 2008/09 und stiegen erstmals in die Oberliga auf. In der Oberliga konnte sich der FSV 63 vier Jahre lang gut in der Tabellenmitte halten.


FSV 63 in der Regionalliga Nordost

In der Saison 2014/15 belegte unsere 1. Männermannschaft den dritten Platz in der Oberliga und konnte in der Aufstiegsrunde den SSV Markranstädt klar besiegen. Im Hinspiel musste Luckenwalde eine 0:1 Heimniederlage hinnehmen, konnte dann aber im Rückspiel den Aufstieg mit einem 1:4 Auswärtssieg besiegelt. Der FSV 63 spielte ab sofort in der Regionalliga. Zwei Jahre lang konnte man hier den 16. Platz in der Tabelle halten, bis es dann in der Saison 2017/18 leider nicht mehr zum Klassenerhalt ausreichte.


Und wieder zurück in der NOFV-Oberliga Süd

In der dritten Regionalliga -Saison mussten sich die Luckenwalder Fußballer leider mit einem 18. Platz aus der Liga verabschieden. Mit nur einem Sieg in der Saison gab es in der viertklassigen Liga leider kein Halten mehr. Die Saison 2018/19 war sehr erfolgreich in der NOFV-Oberliga Süd. Mit einem zweiten Tabellenplatz verpasste der FSV 63 Luckenwalde nur knapp mit einem Punkt den Wiederaufstieg in die Regionalliga. Zum Saisonende konnte die BSG Chemie Leipzig den Weg in die höhere Liga gehen. In der Saison 2019/20 gelten die Luckenwalder als einer der Favoriten und haben das Ziel der Tabellenspitze fest im Auge und werden darum kämpfen.

Und liebe Fans, das geht natürlich #nurmiteuch !

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