Heute feiert Rüdiger Riethdorf, unser Ehrenpräsident und FSV-Urgestein, seinen 75. Geburtstag. Wir gratulieren und wünschen ihm alles erdenklich Gute und sehr viel Gesundheit.

Rüdiger ist für den Verein ein unersetzbarer Schatz und wir sind stolz, dass es uns immer noch mit Rat, Tat und mit wahnsinnig viel Energie zur Seite steht. Ganz wichtig ist dabei der Rückhalt durch seine Familie, im Besonderen durch seine Ehefrau. Der FSV sagt Danke.

Durch unzählige Kontakte zu Sponsoren, Politikern, namenhaften Personen der Öffentlichkeit und zu Funktionären im Fußball sowie natürlich zu (fast) allen Vereinen in unserem sportlichen Umfeld, gelang und gelingt es Rüdiger, den FSV 63 Luckenwalde zu dem zu machen, was er heute ist, ein echt toller Verein. Danke Rüdiger.

Wir wünschen Rüdiger Riethdorf heute eine herausragende Feier und wir würden uns sehr freuen, wenn er dem FSV noch lange als Ehrenpräsident, Berater, Kontaktgeber…erhalten bleibt.

Rüdiger Riethdorfs Lebenswerk: TSV/FSV

“Mr. FSV” war selbst Spieler, damals noch bei dem Vorgängerverein TSV Luckenwalde, in der DDR-Bezirksklasse und Bezirksliga bis ins Jahr 1973. Danach startet Rüdiger 1978 als Trainer und war bis 1985 sehr erfolgreich.

Der Bau des Hauptplatzes (1986-1989) im heimischen “Seele” geht im wesentlichen auf ihn zurück. Übrigens: beim Eröffnungsspiel am 07.10.1989, dem 40. Geburtstag der DDR, siegte der TSV Luckenwalde 3:2 gegen Motor Babelsberg.

Auch bei der Neugestaltung der sportlichen Strukturen in Luckenwalde nach der politischen Wende arbeitete Rüdiger mit vollem Einsatz mit. So gründete sich am 10.07.1990 unter seiner führenden Mitwirkung der heutige FSV 63 Luckenwalde e.V..

Auch der Kunstrasenplatz geht auf seine engagierte Arbeit zurück. So musste erst die ehemalige Radrennbahn 1995 abgerissen werden, bevor dann der Bau beginnen konnte, welcher im August 1997 endete. Die Errichtung eines Kunstrasenplatzes war u.a. der Grundstein für die Ernennung zum DFB-Stützpunt 1999.

Am 16.05.2006 fand das legendäre Spiel der Deutschen Nationalmannschaft gegen unseren FSV 63 Luckenwalde (7:0) in Mannheim statt. Ein riesiges Erlebnis für den kleinen regionalen Fußballverein, an dessen Spitze Rüdiger Riethdorf auch hier die Fäden zog. Wenige Tage darauf feierte man sogar noch das 100-jährige Bestehen des Vereins, aus dem der TSV später FSV ursprünglich 1906 hervorgegangen war.

Ein weiterer Meilenstein, mit seiner aktiven Mitarbeit, war der Umbau des Werner-Seelenbinder-Stadions 2006/07, mit dem Neubau des Hauptgebäudes und der überdachten Tribüne, sowie dem Highlightspiel zur Eröffnung zwischen dem FSV und Hansa Rostock am 14.07.2007 (0:10). Ohne diesen Weitblick der Stadt und der damaligen Vereinsführung wäre die sportliche Zukunft des FSV aus heutiger Sicht nicht so verlaufen. Aktuell zählt das gesamte Stadion zu einem der besten und schönsten in der Region.

Man könnte noch so viele weitere geschichtliche Ereignisse und herausragende Leistungen benennen, aber das kann euch unser Ehrenpräsident auch gern selbst berichten oder ihr lest es in seiner Chronik nach, denn wer als nicht Rüdiger Riethdorf könnte die Vereinsgeschichte besser in einer Chronik festhalten?

Ehrenpräsident und Chronist Rüdiger Riethdorf mit der FSV-Chronik (Foto: MAZ, Margit Hahn)

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