Auch im November gab es wieder viele Dinge rund um unseren FSV 63 Luckenwalde. Für Euch deshalb nochmal kompakt alles Wissenswerte vom FSV 63 Luckenwalde. Wir wünschen nun viel Spaß beim Lesen.

Der Vorstand

1.Männerbereich

1.1. Durch den November mit „weißer Weste“ in der Meisterschaft

Im November absolvierte unsere Oberligamannschaft nur zwei Spiele in der Meisterschaft, da zwischenzeitlich noch das Viertelfinale im AOK-Landespokal anstand, dass unsere Mannen ja bekanntlich gegen den FC Energie Cottbus furios gewannen.

Die Kistenmacherschützlinge traten hierbei Auswärts gegen das Tabellenschlusslicht aus Martinroda und vor heimischer Kulisse gegen den VfL Halle 96 an. Gegen die Kicker aus Martinroda waren die Luckenwalder als Tabellenführer klarer Favorit und bestätigten in der Anfangsphase auch die Konstellation. Schnell führten die Nuthstädter mit 1:0 und hätten eigentlich Mitte der 1. Hälfte nachlegen müssen. Doch Frank Rohde verschoss einen Foulstrafstoß und machte so das Schlusslicht stark. Bis zum Pausentee nutzten die Thüringer zwei individuelle Fehler des FSV zur zu diesem Zeitpunkt verdienten 2:1-Führung. Nach der Pause kam dann wieder ein hochkonzentrierte FSV-Elf auf den Platz. Innerhalb von 20 Minuten drehte man das Spiel und führte wieder mit 2:3. Zwar glich Martinroda nochmals zum 3:3 aus, doch unser Edeljoker Silva machte mit dem 3:4 die 3 Punkte fix für den Tabellenführer aus Luckenwalde.

Im zwei Wochen später stattfindenden Heimspiel gegen den VfL Halle 96 ging man mit gemischten Gefühlen in die Partie. Waren es doch in der vergangenen Saison die Hallenser, die der FSV 63 als einziges Team nicht besiegen konnte. Dementsprechend konzentriert ging man auch in die Partie und führte nach 30 Minuten nicht unverdient bereits mit 3:0. Alle dachten schon, dass es wieder ein Torespektakel wie gegen Merseburg im „SEELE“ geben wird, aber da hatten alle nicht an den schwächsten Mann auf dem Feld gedacht! Gemeint ist hierbei der Schiedsrichter, der in der 35. Minute völlig unverständlich den Luckenwalder Aaron Bogdan wegen einer angeblichen Notbremse vom Platz stellte.

Eine Entscheidung, die nicht nur die Luckenwalder nicht verstanden, sondern auch die Hallenser! Dadurch wurde das Spiel nochmal spannend und die Hallenser kamen bis zur Pause noch auf 3:1 heran und konnten kurz nach dem Wiederanpfiff sogar auf 3:2 verkürzen. Der FSV blieb trotz der zahlenmäßigen Unterlegenheit  jedoch immer gefährlich und nutzte zehn Minuten vor Schluss die Gelegenheit zum 4:2 Endstand für den FSV 63.

Der FSV 63 Luckenwalde blieb dadurch im Monat November ungeschlagen und ist weiterhin das Maß aller Dinge in der Oberliga Süd.

1.2. Pokalsensation geschafft – Oberligamannschaft schlägt Landesprimus Energie Cottbus und zieht ins Halbfinale des AOK-Landespokal ein

‚David gegen Goliath‘ – so war die Konstellation vor dem Viertelfinale im AOK-Landespokal zwischen dem FSV 63 Luckenwalde und dem FC Energie Cottbus! Viele Luckenwalder Zuschauer liebäugelten bereits vor dem Spiel mit einem ähnlichen Ergebnis, wie am 14.11.2015, als der FSV die Cottbuser in der Verlängerung auch im Viertelfinale aus dem Pokal schoss. Aber das waren nur Spekulationen und Wunschdenken vor dem Spiel, sind doch die Lausitzer als  Regionalligist gegen den Oberligisten aus Luckenwalde der klare Favorit gewesen.

Doch was beide Teams von Beginn an zeigten, spiegelte nicht die Konstellation vor dem Spiel wieder. Cottbus spielte ideenlos und offensichtlich mit dem Gedanken im Kopf schon irgendwie das Spiel zu gewinnen. Die Luckenwalder hingegen waren von Beginn an hell wach und hatten besonders im schnellen Umkehrspiel die besseren Ideen. Überhaupt hatte man den Eindruck, dass die Nuthestädter die spielerisch reifere Elf auf dem Platz waren und den Einzug ins Halbfinale mehr wollten, als die Lausitzer.So war es in Minute 13 folgerichtig, dass der FSV 63 durch einen präzisen Flachschuss von der Strafraumgrenze mit 1:0 in Führung ging und diese Führung auch überzeugend mit in die Halbzeit nahm.

Als Torschütze trug sich Nils Gottschick in die Torschützenliste ein. Von Cottbus war bis dahin nicht viel zu sehen. Wer nun dachte, dass nach der Halbzeit Cottbus mehr für das Spiel tun wird, der sah sich gewaltig getäuscht. Der FSV machte da weiter, wo sie vor der Halbzeit aufgehört hatten.

Folgerichtig fiel in der 50. Minute das völlig verdiente 2:0 für den FSV. Mustergültig wurde auf der linken Seite Pascal Borowski freigespielt und dessen Flanke verwertete Frank Rohde in der Box mit dem Kopf. Der Drops war gelutscht! Cottbus kam durch Rangelov in der 63. Minute zwar noch zum Anschlusstreffer, aber zu mehr reichte es nicht. Der FSV 63 Luckenwalde gewann völlig verdient gegen das Brandenburger „FLAGGSCHIFF“ in Sachen Fußball und zog so ins Halbfinale des AOK-Landespokal 2019/20 ein. Dort warten auf den FSV  Brandenburgligist Lübben oder die Regionalligisten aus Babelsberg und Fürstenwalde. Wer dann im Frühling des nächsten Jahres Gegner der Luckenwalder sein wird, zeigt sich am 05.12.19. Dann nämlich werden die beiden Halbfinalpartien in der AOK-Zentrale Potsdam gezogen.

2. Nachwuchs

2.1. E-Junioren mit gemeinsamer Trainingseinheit mit Talentetaem von Union-Berlin

Am Donnerstag, den 21.11.19 luden die E-Junioren das gleichaltrigeTalenteteam von Union Berlin sowie die E-Junioren der SpGRuhlsdorf/Woltersdorf/Felgentreu zu einer gemeinsamen Trainingseinheit auf den Kunstrasenplatz des Werner-Seelenbinder-Stadions in Luckenwalde ein. Nach einer gemeinsamen Erwärmung aller Teams unter Leitung von Uniontrainer Marcel Marx teilten sich die jungen Nachwuchskicker in verschiedene kleine Mannschaften auf und spielten im Rahmen des Trainings ein Funino-Turnier in dessen Verlauf verschiedene Aufgaben durch die jungen Kicker bewältigt werden mussten. “Es war für alle Beteiligten ein gelungener Abend, mit vielen 1 gegen 1 Situationen, viel Spielzeit für alle Kinder und vielen Erfolgserlebnissen beim Tore erzielen und auch Tore verhindern. So hat es Spaß gemacht den Kindern zuzuschauen!” – so die beiden Union-Trainer Marcel und Toralf.

Auch im nächsten Jahr sind im Rahmen der Kooperation zwischen dem FSV 63 und den Unionern gemeinsame Trainingseinheiten geplant. “Unsere Kinder haben dadurch dadurch einen Eindruck von dem was sie können und von dem was die kleinen Kicker der Unioner schon drauf haben. So wissen sie wo sie stehen und was sie noch verbessern müssen. Aber auch wir als Trainerkönnen im Austausch mit den Berliner Übungsleitern für unser

Training dazu lernen. Deshalb sind solche gemeinsamen Aktionen immer sowohl für Spieler als auch für Kinder Gewinnbringend!” – gab sich FSV 63 E1-Trainer Sebastian Müller-Rawolle ebenfalls begeistert! In diesem Sinne – die Kooperation lebt!!!

2.2.  Ehemalige D-Junioren des FSV 63 erhalten Auszeichnung von der Stadt Luckenwalde

Mehr als 60 Mädchen und Jungen im Alter bis 14 Jahren waren am Donnerstagnachmittag zur Sportlerehrung 2019 im Kinder- und Jugendbereich der Luckenwalder Stadtverwaltung ins Union-Kino eingeladen.

Dort bekamen die Nachwuchsathleten der DLRG (Rettungsschwimmen), der 1. Luckenwalder SC (Ringen), der LLG (Speedskating, Rollkunstlauf und Leichtathletik) sowie die D- Juniorenfußballer des FSV 63 Medaillen überreicht.

Anschließend sahen sich die in den zurückliegenden zwölf Monaten besonders erfolgreichen Luckenwalder Nachwuchssportler, mit einem Getränk und Popcorn gestärkt, den diesjährigen Kino-Hit „Die Addams Family“ an.

Die Luckenwalder Fußballer hatten eine sehr erfolgreiche Saison 2018/2019 hingelegt. Im AOK-Landespokal standen sie im Finale und mussten sich dem Team von LOK Eberswalde, etwas unglücklich, geschlagen geben. Außerdem nahmen die FSV D- Junioren erstmals an den Futsalhallenlandesmeisterschaften in der Cottbusser Lausitz-Arena teil. Mit 2 Siegen und 2 Niederlagen erreichten sie einen guten 7. Turnierplatz.

Im Ligabetrieb draußen erspielten sich die D- Junioren, nach einer starken Rückrunde mit nur einer Niederlage, einen starken 3. Tabellenplatz. Nur knapp schrammten sie an einer Teilnahme der Kleinfeld-Landesmeiterschaften vorbei.

Wir sagen: „Die Ehrung habt Ihr Euch redlich verdient! Eure Leistung war überragend!“.

3. Vereinsleben

3.1.Erweiterung der Infrastruktur im „SEELE“

Der FSV 63 Luckenwalde platzt derzeit aus allen Nähten. Umso wichtiger ist es für den Verein die Infrastruktur kontinuierlich auszubauen und zu verbessern. Ein geplanter Baustein im 2. Halbjahr 2019 war diesbezüglich die Erstellung einer zusätzlichen Garage im Werner-Seelenbinder-Stadion, um hier zusätzlichen Raum für das zahlreiche Equipment des Vereins zu schaffen. Hier wurde in den vergangenen Wochen hinter der Haupttribüne im Stadion durch den Bauhof der Stadt Luckenwalde zunächst Platz geschaffen und in der weiteren Folge durch die Tiefbaufirma BELM die Bodenplatte für die Garage vorbereitet. In dieser Woche wurden dann die Baumaßnahmen mit der Fertigstellung der Bodenplatte durch die Firma HEBA Bau Luckenwalde beendet, so dass zeitnah die dringend notwendige Garage noch in diesem Jahr aufgestellt werden kann!

Wir bedanken uns auf diesem Wege für die Unterstützung bei dieser Baumaßnahme beim Bauhof Luckenwalde, der Firma BELM und der HEBA- Bau GmbH Luckenwalde. Ohne Euch wäre das Projekt nicht so schnell durchführbar gewesen!

3.2. „Mach Licht für Luckenwalde“ – FSV 63 Luckenwalde e.V.

Das neue Projekt des FSV 63 Luckenwalde e.V. heißt schlicht und einfach “Mach Licht”. So einfach wie es klingt, ist es aber nicht. Unser Verein steht vor einer neuen und großen Herausforderung, die zwingend auf Hilfe von außen angewiesen ist. Gemeinsam haben wir bereits viel erreicht und gemeinsam werden wir auch die anstehenden Aufgaben lösen. Also lasst uns gemeinsam für Licht in Luckenwalde sorgen!

Mehr als nur ein Projekt – eine Herzensangelegenheit

„Mach Licht“ ist mehr als ein Projekt. Es ist ein Vorhaben, um den Sport in Luckenwalde auf höchstem Niveau aufrecht zu erhalten! Der Leichtathletikverein und die Stadt Luckenwalde haben gemeinsam Fördermittel erwirkt, die den Bau der neuen Tartanbahn ermöglichen. Der Neubau hat bereits begonnen und die alte Aschenbahn durfte weichen. Diesbezüglich ist nun aber auch eine neue Flutlichtanlage auf dem Sportplatz nötig, um eine „Sportfinsternis“ zu verhindern. Leider ist diese Flutlichtanlage nicht mit in der Finanzierung enthalten, da die ursprünglich geplanten Kosten für die Flutlichtanlage nun in die Entsorgung der alten Aschenbahn fließen.

Ansässige Vereine und der Schulsport stehen hier absolut im Fokus des Vorhabens und wir wollen regelmäßige Trainings- und Nutzungszeiten garantieren können. Auch in den dunklen Monaten! Ohne Licht ist alles blöd! Mit “Mach Licht” wollen wir mit Euch gemeinsam schnell ans Ziel kommen. Insgesamt brauchen wir für die Flutlichtanlage ca. 100 000 € an finanziellen Mitteln. Hier hilft jede noch so kleine Spende. Wer helfen will, bekommt diesbezüglich mehr Infos unter www.machlicht.de oder kann auch gerne persönlich eine kleine Spende abgeben. Sprecht Einfach unsere Vereinsverantwortlichen im Stadion an. Ihr kennt sie alle!!!

Mehr Infos zum gesamten Projekt gibt es auf www.machlicht.de.

Wir halten Euch selbstverständlich mit allen relevanten News auf dem Laufenden und bedanken uns schon mal für Euer Interesse und Eure Unterstützung!

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