Auch im Juni gab es wieder viele Dinge rund um unseren FSV 63 Luckenwalde. Für Euch deshalb nochmal kompakt alles Wissenswerte vom FSV 63 Luckenwalde. Wir wünschen nun viel Spaß beim Lesen.

Der Vorstand

1.Männerbereich

1.1. Nach der Saison ist vor der Saison – vom „Spitzenzweiten“ zum „Gejagten“ in der neuen Saison

Mit dem knappsten aller Ergebnisse endete für unsere Oberligamannschaft die Saison 2018/19. Mit nur einem Punkt weniger auf der Habenseite, musste man sich dem Staffelfavoriten von der BSG Chemie Leipzig im Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga geschlagen geben. „Spitzenzweiter“ hallte es deshalb aus der Kabine der FSVler nach dem letzten Punktspiel am 09.06.19 im heimischen „Seele“, nachdem man den Oberligaaufsteiger VfL 05 Hohenstein-Ernstthal mit 5:1 besiegte. Das Team um Trainer Jan Kistenmacher hatte allen Grund zu feiern, denn nach dem Abstieg aus der Regionalliga ein Jahr zuvor, rechnete keiner mit einer solchen Leistung. „Unser Ziel Platz 1-3 wurde mit Platz 2 beeindruckend erreicht. Zudem waren wir aus Sicht vieler Kenner der Szene im Vergleich zur BSG sicherlich die spielerisch beste Mannschaft der Liga. Dies zeigten auch die beiden direkten Duelle gegen den späteren Staffelsieger aus Leipzig, bei den der FSV in beiden Partien klar die bessere Mannschaft war. Am Ende entschied eben das Quäntchen mehr Glück und das hatte Chemie halt in dieser Saison in den entscheidenden Spielen. Wir werden nun wieder neue Kräfte sammeln und auf jeden Fall gestärkt in die neue Saison gehen!“ – so das Resümee unseres Trainers Jan Kistenmacher zur abgelaufenen Saison.

In der neuen Saison wird der FSV auf Grund der gezeigten Leistungen in der vergangenen Saison sicherlich der „Gejagte“ sein. Hier gilt es sich in der Sommervorbereitung gut vorzubereiten, so dass wir wieder ein ähnliches Ergebnis wie im letzten Jahr zum Saisonende einfahren können!

1.2. Drei Abgängen folgen drei Zugänge

Vor dem letzten Heimspiel wurden auch drei verdiente Spieler in FSV-Reihen verabschiedet. Jonas Schmidt, Richard Juhasz und Sandro Soraru werden in der kommenden Saison nicht mehr fpür den FSV 63 Luckenwalde auflaufen. Während Jonas Schmidt eine neue Herausforderung beim Regionalligaaufsteiger Lichtenberg 47 sucht, wird Richard Juhasz wieder in seine Heimat Ungarn zurückkehren. Wo es ihn dort fußballerisch hin verschlägt, ist noch nicht bekannt. Sandro Soraru hingegen wird nach Hannover gehen. Dort gibt es verschiedene Angebote aus unterschiedlichen Ligen für das junge Torwarttalent.

Wir wünschen hiermit allen Abgängen für ihre weitere sportliche Laufbahn sowie privat alles Gute!

Doch für die Abgänge können die sportlich Verantwortlichen beim FSV 63 hochkarätigen Ersatz präsentieren. Von Blau-Weiß 90 Berlin wird in der kommenden Saison Tobias Göth, Bruder unseres Flügelflitzers Tim Göth, ab sofort für den FSV 63 die Töppen schnüren. Neben reichlicher Erfahrung in der Oberliga-Nord kann Tobias auch auf eine exzellente Ausbildung im Nachwuchs des 1. FC Union Berlin verweisen. Er wird in der kommenden Saison die Rückennummer 17 tragen.

Ein weiterer Transfercoup gelang dem FSV mit der Verpflichtung des Zweiten der Torschützenliste der Oberliga-Nord Frank Rohde. Mit 22 Treffern trug er nicht unerheblich dazu bei, dass sein ehemaliger Verein Greifswalder FC als Aufsteiger einen grandiosen 3 Platz in der Oberliga-Nord erreichen konnte. Frank Rohde wird in der kommenden Saison die Rückennummer 14 tragen.

Ein weiterer Neuzugang wird in der kommenden Woche der Öffentlichkeit präsentiert. Dieser wird dann die Rückennummer 11 tragen. Hier ist nur eins gesagt, dass es ein regionalligaerfahrener Spieler sein wird, der nicht nur die Quantität im Kader verbessert, sondern auch die Qualität.

1.3. Das Vorbereitungsprogramm der Oberligamannschaft

Nur rund 3 Wochen nach dem Ende der Saison beginnt bereits am 02.07.19 die Vorbereitung auf die Saison 2019/20. Mit insgesamt 6 Testspielen wird der FSV 63 versuchen pünktlich zum Saisonstart am ersten Augustwochenende topfit zu sein. Hier nun die Termine in der Vorbereitung:

2.7.19                                                                   Trainingsauftakt

5.7.19                   19:00 Uhr                           FSV 63 – SFC Stern 1900 Berlin (Berlinliga)

9.7.19                   19:00 Uhr                           FSV 63 – TuS Makkabi (Berlinliga)

13.7.19                 14:00 Uhr                           BFC Dynamo (Regionalliga) – FSV 63

18.7.-21.7.19                                                     Trainingslager in Flensburg

19.7.19                 19:00 Uhr                           SC Weiche Flensburg 08 (Regionalliga) – FSV 63

23.7.19                 19:00 Uhr                           Hertha 03 Zehlendorf (Oberliga) – FSV 63

27.7.19                 14:00 Uhr                           FSV 63 – MSV 1919 Neuruppin (Brandenburgliga)

2.-4.8.19                                                             Saisonauftakt Oberliga  

2. Nachwuchs

2.1.  Die erste Saison nach dem Umbruch – (Saison-)Rückblick und Ausblick auf die „Zweete“ des FSV Luckenwalde

Am vergangenen Samstag im Auswärtsspiel beim SV 1919 Woltersdorf verabschiedete sich die zweite Herrenmannschaft des FSV 63 Luckenwalde nach einer langen und kräftezehrenden Saison mit einem 4:3- Erfolg in die wohlverdiente Sommerpause. Damit fand für die neuformierte Mannschaft des Trainertrios Rainer Stock, Ronny Karcher und Dennis Riedel eine ereignisreiche Saison 2018/2019 ihren erfolgreichen Abschluss. Zu Beginn der nunmehr abgelaufenen Spielzeit stand das Team vor einem gewaltigen Kaderumbruch. Während 10 Spieler gingen, stießen 13 neue zur Mannschaft von Rainer Stock hinzu, der das Traineramt zu Saisonbeginn vom langjährigen Headcoach der „Zweeten“ Ronny Karcher übernahm. Doch ganz so neu waren die meisten Spieler gar nicht. Neben 8 in den Männerbereich aufrückenden A-Juniorenspielern schlossen sich ebenso einige ehemalige FSV-Fußballer wieder der Luckenwalder Reserve an. „Eine so immense Kaderveränderung läuft nie ganz ohne Reibungsverluste. Ich finde jedoch, dass es gelungen ist, diesen Umbruch gut zu gestalten. Sicherlich ist dies auch auf die vielen erfolgreichen Spiele gerade zu Saisonbeginn zurückzuführen. Erfolg erleichtert letztlich vieles“, gibt FSV-Trainer Rainer Stock einen kleinen Einblick auf die Herausforderungen, vor der die zweite Mannschaft des FSV 63 zunächst stand. Und in der Tat war der Saisonstart äußerst vielversprechend. Nach 12 Spieltagen standen die Kreisstädter in der Landesklasse Ost hinter dem großen Aufstiegsfavoriten aus Buckow/Waldsievserdorf mit 31 Punkten auf der Habenseite auf einem beachtlichen zweiten Tabellenplatz. Mit bis dahin nur 9 Gegentoren stellte die FSV-Elf die bis dahin beste Defensive der Liga. Dass allerdings nicht alles Gold ist, was glänzt, zeigte sich in den ausstehenden drei Begegnungen bis zur Winterpause. Diese wurden allesamt sehr deutlich verloren (0:3 gegen Rehfelde, 1:4 gegen Luckau, 1:4 gegen Woltersdorf).

„Es war eine Entwicklung, die sich leider abgezeichnet hat. Krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle sind das eine. Dass es bei unseren vielen jungen Spielern noch an der Konstanz in ihren Leistungen fehlt, gehört einfach dazu. Aber mangelnde Mentalität ist dann eben nicht aufzufangen“, legt Stock den Finger in die Wunde. „Dass es dann schwierig werden würde, die insgesamt tolle Hinserie zu bestätigen, war uns allen klar, zumal sich nochmals Veränderungen im Kader ergaben. Wir haben das in der Winterpause auch mit den Spielern besprochen. Leider waren sich dann dennoch nicht alle über ihre Verantwortung im Klaren“, ergänzt Stock. Nach einer in der Summe guten Rückrundenvorbereitung kamen die Stock-Schützlinge zunächst mit viel Elan aus der Winterpause. Nach einem aufgrund der vielen liegengelassen Chancen noch unbefriedigenden 1:1- Unentschieden zum Rückrundenauftakt zuhause gegen die SG Bruchmühle, folgte ein hart erkämpfter 2:1- Erfolg in Peitz. Anschließend warteten die Kreisstädter mit einer ihrer besten Saisonleistungen auf. Im Heimspiel trotzte man der mit vielen regionalliga- und oberligaerfahrenen Spielern bestückten Mannschaft des FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf ein 0:0 ab. Die FSV-Elf brachte damit dem späteren Aufsteiger in die Landesliga den einzigen Punktverlust in der Rückrunde bei. Doch die Luckenwalder konnten die guten Leistungen aus den ersten drei Rückrundenpartien nicht mit in die folgenden Begegnungen nehmen. Sehr schwache Leistungen ließen den FSV viermal in Folge den Platz nicht als Sieger verlassen. Mit den klaren Erfolgen in Müllrose (4:1) und zuhause gegen den Absteiger vom Storkower SC (3:1) schien man die Ergebnis- und Leistungskrise hinter sich gelassen zu haben. Das folgende 0:6- Debakel beim Kreisrivalen in Wünsdorf war jedoch ein katastrophaler Offenbarungseid und zugleich der Tiefpunkt der Saison. „Erstmals in meiner Trainerlaufbahn habe ich mich für die Leistung einer von mir trainierten Mannschaft geschämt“, ist Stock noch heute enttäuscht ob dem damaligen Auftritt seiner Mannen in Wünsdorf. Die Luckenwalder Oberliga-Reserve bekam aber noch einmal die Kurve. Aus den ausstehenden 5 Saisonspielen heimsten sie 10 Punkte ein und beendeten damit die Saison punktgleich mit dem Tabellendritten aus Bestensee als sowohl viertbestes Heim- als auch Auswärtsteam mit 53 Punkten und bei einem Torverhältnis von 64:53 auf eben dem vierten Tabellenplatz.

„Insgesamt können wir mit dem tabellarischen Abschneiden im ersten Jahr des eingeleiteten Umbruchs und Neuaufbaus unserer zweiten Mannschaft zufrieden sein. Die Entwicklung der jungen Spieler werden wir in der neuen Saison aber noch stärker vorantreiben müssen“, zieht Rainer Stock Bilanz auch zur seiner ersten Saison als Trainer im Männerbereich. Zugleich gibt er damit einen ersten Hinweis auf die anstehende Spielzeit 2019/2020, die für seine Spieler nach der gemeinsamen Abschlussfahrt am kommenden Wochenende nach Hamburg mit dem Trainingsauftakt am 18. Juli beginnt. Erneut werden mit Marvin Dann, Benedict Pienz, Philipp Helf und Maximilian Abraham vier aktuelle A- Juniorenspieler zur zweiten Mannschaft stoßen. „Wir sind sehr froh, dass sie weiter bei uns bleiben. Nur so können und werden wir als zweite Mannschaft in diesem mittlerweile von Geld durchdrungenem Amateurfußball bestehen. Umso mehr sind wir erfreut darüber, dass zwanzigjährige Spieler, die von anderen Vereinen 150 Euro und mehr pro Monat geboten bekommen haben, in der kommenden Saison weiterhin bei uns spielen werden. Es ist toll, dass es noch junge Spieler gibt, die Werte wie Vereinstreue verkörpern. Darauf sind wir im Verein alle sehr stolz“, sieht Stock die Entwicklungen des Amateurfußballs kritisch und ergänzt: „Wenn die Dominanz von Geld weiter so zunimmt, verliert der Fußball perspektivisch auf Amateurebene nicht nur seine Glaubwürdigkeit, sondern ebenso seine Identität.“ 

Neben den eigenen A-Junioren freut sich die FSV-Reserve mit Andy Grodofzig auf einen Rückkehrer. Er war zuletzt beim MTV Wünsdorf aktiv. Berufs- und studienbedingt werden allerdings auch eine Reihe von Spielern die Luckenwalder verlassen. „Wir bedauern sehr, dass die Spieler nicht bei uns weitermachen können. Unsere Planungen im Trainerteam waren andere, aber Arbeit und Studium lassen eine andere Entscheidung nicht zu“, erläutert der FSV-Coach. Zugleich macht er deutlich, dass bereits während der abgelaufenen Saison vollzogene Trennungen von Spielern eher zu verschmerzen waren, als es die aktuellen sind.

Im Rahmen der Vorbereitung auf die kommende Saison sind drei Testspiele angesetzt. Gespielt wird

am 21.07. zuhause gegen die U19 vom SV Babelsberg 03 (Regionalliga Nord/Ost),

am 29.07. bei Fortuna Babelsberg (Landesliga Nord)

am 03.08. zuhause gegen die Potsdamer Kickers (Landesklasse West).

Hinzu kommt am 11. August die erste Runde im Kreispokal. „Wir werden am Tag vor dem Pokalspiel noch trainieren und die Begegnung im Kreispokal als weiteres Vorbereitungsspiel nutzen“, erklärt Stock.

2.2 Die beiden Teams Altersklasse der D-Junioren beenden in Meisterschaft und Pokal die Saison als Zweiter

Unsere D1 und D2 um Trainer Sebastian Große waren in dieser Saison kurz vor dem größten Erfolg in der Vereinsgeschichte im Nachwuchs. Sowohl in der Meisterschaft (D1 in der Landesliga und D2 in der Kreisliga) als auch im Kreis- und Landespokal war man dicht dran am Titelgewinn. Die D2, die von Svend Marschall und Dirk Naumann zu den Spielen betreut wurde, musste sich im Finale der Kreisliga nur dem Zellendorfer SV geschlagen geben. Genau derselbe Gegner war es auch, die unsere D2 im Finale des Kreispokals besiegte. Das gleiche Schicksal traf auch die D1, die in der Landeslia spielt und von Sebastian Große und Rocco Heuer betreut wird. In der Landesliga musste man nur dem SV blau-Weiß Wusterwitz den Vorrang lassen und lief am Ende punktgleich mit dem SV Falkensee-Finkenkrug auf Rang 3 ein. Im diesjährigen Finale des Landespokals fuhren die Große-Schützlinge durchaus optimistisch zum Austragungsort nach Hennigsdorf. Doch hatten sie an diesem Tage kein Zielwasser getrunken und mussten sich am Ende auf Grund der nicht genutzten Chancen Lok Eberswalde geschlagen geben. Trotz alledem ein tolles Ergebnis für beide Teams, dass uns für die Zukunft nicht bange werden lässt.

2.3. Großfeldmannschaften im Nachwuchs schaffen Klassenerhalt in der Brandenburgliga

Vor der Saison war nach dem Aufstieg unserer B und A Junioren in die Brandenburgliga das klare Ziel ausgegeben worden, die Klasse zu halten. Dass dieses Vorhaben gerade in den beiden älteren Teams so schwer wird, war im Vorfeld nicht zu erwarten. Während unsere C-Junioren in der 1. Saisonhälfte sogar um den Herbstmeistertitel mitspielten und am Ende 4. wurden, spielten sowohl A als auch die B-Junioren von Beginn an um den Abstieg. Dies hatte mehrere Gründe. Zum einen hatte der Verein gerade in den beiden älteren Teams mit den geburtenschwachen Jahrgängen zu kämpfen und zum anderen wurden beide Teams von einem unglaublichen Verletzungspech heimgesucht. Nur mit Hilfe aller Teams (von den D-Junioren beginnend) konnte dieses Ergebnis und ausgegebene Saisonziel erreicht werden.  Denn in der zweiten Halbserie spielten die älteren Jahrgänge einer jeden Altersgruppe bereits eine Altersgruppe höher. Dies hatte natürlich einen immensen Verschleiß der Jungs und auch Trainer zur Folge. Um so mehr ist dieses Ergebnis hoch anzurechnen und definitiv auch als Erfolg zu werten. Wir sagen hier nochmal Danke an alle Beteiligten und werden das Abenteuer Brandenburgliga auch im nächsten Jahr angehen.

3. Vereinsleben

3.1. FSV 63 schließt Kooperation mit dem Fitnessstudio „Sportpark Luckenwalde“

In der Halbzeitpause des letzten Heimspiels der Oberligamannschaft am 09.06.19 unterschrieb FSV-Präsident Dirk Heinze stellvertretend für seinen Verein eine Kooperatonsvereinbarung mit dem Fitnessstudio „Sportpark Luckenwalde“. Die Kooperation ist für beide Partner sehr interessant. Während die Mitglieder des FSV 63 10 % Rabatt für eine Mitgliedschaft im Sportpark erhalten, bekommen Mitglieder des Fitnessstudios bei Spielen des FSV einen ermäßigten eintritt. Zudem können die Teams des FSV die Räumlichkkeiten im Rahmen Ihrer Saisonvorbereitungen kostenlos als Mannschaft nutzen.

3.2. Der FSV 63 war auch wieder beim Luckenwalder Turmfest dabei

Wie in jedem Jahr betrieb der FSV 63 mit seinen Mitgliedern auch in diesem Jahr am ersten Juniwochenende einen Bierwagen auf dem Luckenwalder Turmfest. Diesmal waren nicht 3 Tage abzusichern, sondern 4. Denn der diesjährige Männertag fiel genau auf dieses Wochenende. Während der tollen Tage hatten alle Beteiligten viel Spaß und es konnte auch der Eine oder Andere neue Gönner des Vereins gewonnen werden.

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