NOFV-Oberliga Süd: FSV 63 Luckenwalde besiegt im zweiten Testspiel der Saisonvorbereitung den Berlinligisten TuS Makkabi mit 6:0 (1:0).

“Ein Riesenkompliment an die Mannschaft“, erklärte FSV-Trainer Jan Kistenmacher nach dem 6:0-Testpielsieg der Luckenwalder Oberliga-Fußballer am Dienstagabend gegen den Berlinligisten TuS Makkabi, „das haben sich die Jungs erarbeitet.“ Der 45-jährige Coach der Gastgeber war mit dem Auftritt seiner Mannschaft im Kloß-Stadion sehr zufrieden. Wenn es auch zum jetzigen Zeitpunkt der Vorbereitung noch gewagt ist, nach den ersten beiden Testspielen Rückschlüsse auf die in gut drei Wochen beginnende neue Punktspielserie in der Südstaffel der NOFV-Oberliga zu ziehen, so haben die bisherigen Auftritte der Luckenwalder gezeigt, dass sie zwar nicht den zahlenmäßig größten, dafür aber einen sehr schlagkräftigen Kader haben. Nahezu jede Position kann doppelt besetzt werden, ohne das in Sachen spielerische Qualität Abstriche gemacht werden müssen.

Totale Dominanz war eins der Ziele, die Trainer Kistenmacher seinen Schützlingen für das Testspiel gegen TuS Makkabi mit auf den Weg gab. Der Gegner aus Berlin erwies sich jedoch als recht schwerer Brocken. Die Elf von Gästetrainer Wolfgang Sandhowe spielte ein gepflegtes Pressing und versuchte früh, die Angriffe der Luckenwalder zu unterbinden. Wurde der Ball einmal erobert, ging die Post schnell und kombinationssicher in Richtung FSV-Tor ab. Beim Abschluss ließen die Berliner allerdings die nötige Präzision vermissen. Wirklich gefährliche Szenen vor dem Luckenwalder Tor gab es nur wenige. „Der Gegner war besser, als es das Ergebnis aussagt“, so Kistenmacher in seinem Fazit.

Mit ein paar Minuten Verspätung begann die Partie im Kloß-Stadion. Die Gäste standen noch im Stau. Auf dem Luckenwalder Rasen zeigten die Berliner dann allerdings gleich viel Bewegungsdrang. Die Hausherren benötigten etwas länger, um auf Betriebstemperatur zu kommen.

Nachdem sich die Luckenwalder jedoch auf die forsche Spielweise ihrer Gäste eingestellt hatten, setzten sie erste eigene Akzente. Besonders auffällig war dabei FSV-Neuzugang Frank Rohde. Der 30-jährige Offensivmann eröffnete in der 37. Spielminute den Luckenwalder Torreigen mit einem Kopfballtreffer nach Ecke von Daniel Becker. Das 1:0 war gleichzeitig der Pausenstand.

Nach Wiederbeginn erarbeiteten sich die Luckenwalder schließlich phasenweise die von ihrem Trainer geforderte totale Dominanz auf dem Platz. Die Gäste schienen ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen zu müssen. Silva Magalhaes (56.), Maciej Kwiatkowski (61.), Rohde (69.) per Elfmeter nach Foul an Tim Göth, Probespieler Martin Kemter (83.) und Edgar Budde (87.) in Abstauber-Manier, nach schöner Kombination zwischen Nils Gottschick und Kemter, schraubten das Ergebnis schließlich auf 6:0.

Ganz entspannt seinen Urlaub antreten kann jetzt auch FSV-Präsident Dirk Heinze. „Man hat heute gesehen, dass die Jungs Spaß am Fußballspielen haben und darauf lässt sich aufbauen“, sagte er, „vor allem in der ersten Halbzeit waren die Berliner doch ein aggressiver und guter Gegner. Ein halbes Dutzend Tore muss man jedoch auch erstmal erzielen. Mal gucken, was im nächsten Testspiel passiert.“

Quelle: Sportbuzzer