Daniel Becker (FSV 63 Luckenwalde) erzielte am Sonntag das entscheidende Tor der Partie in Bernburg. © Frank Neßler

Oberliga Süd: FSV 63 knackt mit 1:0-Sieg bei Askania Bernburg die 20-Punkte-Marke

Mit einem klaren Ziel reisten die Luckenwalder Oberligafußballer am Sonntag nach Bernburg. Sie wollten dort die 20-Punkte-Marke knacken. Ihre Mission haben sie erfüllt. Die Gäste gingen in Bernburg als 1:0-Sieger vom Platz. Schütze des goldenen Tores der Partie war Daniel Becker in der 30. Minute. Er netzte nach gutem Zuspiel von Pascal Borowski aus gut 20 Metern ein.

 

Dass war es dann allerdings auch schon mit den guten Nachrichten aus Sicht der Luckenwalder Oberligafußballer, denn Glanz versprühte der Tabellenzweite am Sonntagnachmittag in Bernburg nicht. Die FSV-Fußballer, die in dieser Meisterschaftsrunde schon für manches torreiches Spektakel gesorgt haben, taten sich bei der Askania insgesamt sehr schwer. Unterm Strich ist ihr sechster Saisondreier ein Arbeitssieg – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Der erste Durchgang der Partie am Sonntagnachmittag war aus Luckenwalder Sicht der bessere. Die Gäste bemühten sich vor 150 Zuschauern um die Gestaltung der Partie, was ihnen auch gelang. Die Luckenwalder besaßen in der ersten Halbzeit die größeren Spielanteile. Der letzte Pass in die Spitze kam allerdings kaum an.

Ein Unterschied zwischen dem gastgebenden 14. der Tabelle und dem Zweiten war jedoch nicht wirklich erkennbar. Meist spielte sich das Geschehen im Mittelfeld ab. Beide Torhüter hatten einen insgesamt ruhigen Nachmittag. Becker machte schließlich mit dem 1:0 den Unterschied zwischen beiden Teams. Mit der knappen Gästeführung wurden die Seiten gewechselt.

„Über die Leistung der Luckenwalder Fußballer in der zweiten Halbzeit ist besser der Mantel des Schweigens zu legen“, erklärte FSV-Vorstandsmitglied Fred Krüger. Obwohl beide Mannschaften nach Wiederbeginn etwas robuster zu Werke gingen , fanden die Gäste in den zweiten 45 Minuten der Partie überhaupt nicht mehr ins Spiel. Schiedsrichter Clemens Biastroch aus Sachsen verteilte sechs Gelbe Karten. Zwei davon an die Luckenwalder. Marcel Hadel und Clemens Koplin wurden verwarnt. Die Partie war jedoch zu keinem Zeitpunkt unfair.

Mit ihrer Inaktivität auf dem Rasen bauten die Luckenwalder die Hausherren mehr und mehr auf. „In den letzten zehn Minuten ist durchaus von einem Powerplay der Bernburger zu sprechen“, sagte Krüger. Konstantin Filatow im Luckenwalder Tor wurde jedoch nach seinen Worten weiterhin kaum vor größere Probleme gestellt. Die Gäste profitierten davon, dass den Bernburgern die Durchschlagskraft fehlte und sie sich nicht mit einem Tor zum 1:1 belohnten.

Am Ende nahmen die Luckenwalder am Sonntag die drei Zähler mit nach Hause. Wie, das steht in keiner Statistik und ist letztlich egal. Was zählt ist, dass der FSV 63 als Zweiter ärgster Verfolger von Oberliga Süd-Tabellenführer Chemie Leipzig bleibt. Die Sachsen stehen nach neun Spieltagen weiter verlustpunktfrei einsam an der Spitze.

Am kommenden Wochenende ruht der Punktspielbetrieb in der Oberliga. Ein anderer Wettbewerb rückt in den Fokus. Für die Oberligafußballer des FSV 63 steht das Landespokal-Achtelfinale auf dem Programm. Dafür reisen sie zum Brandenburgligisten nach Bernau. Die Partie wird am 13. Oktober um 15 Uhr angepfiffen.

Das nächste Oberligapunktspiel bestreiten die Luckenwalder Fußballer am 19. Oktober. Es ist eine Flutlichtpartie im Seelenbinder-Stadion. Zu Gast ist der VfL Plauen (Anpfiff: 19.30 Uhr).

Quelle: Sportbuzzer