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Landesklasse Ost: FSV 63 Luckenwalde – Grün-Weiß Rehfelde 1:1 (1:1

Am vergangen Samstag empfing die zweite Mannschaft des FSV 63 Luckenwalde auf dem heimischen Sportplatz am Baruther Tor mit der SG Grün-Weiß Rehfelde eine Mannschaft, die bei vielen Kennern der Landesklasse Ost in dieser Saison als Meisterschaftsfavorit gehandelt wird.

Schwere Aufgabe für die Luckenwalder Reservisten

Den Luckenwalder Reservisten stand demnach eine schwere Aufgabe bevor. Doch sie wussten um die Stärken des letztjährigen Vizemeisters. Sie waren durch beiden Begegnungen aus der vergangenen Saison, die sie jeweils deutlich (0:3, 0:4) verloren hatten, vorgewarnt.

Der Beginn der Heimelf ließ zunächst auch hoffen. Nach einem diagonalen Flugball Aaron Bogdans verpasst Alexander Michael um Haaresbreite die frühe Führung für seine Farben (8.). Danach brachte der FSV bis zur Halbzeitpause allerdings nichts mehr zustande. Mit stetigen Fehlern im Spielaufbau brachten sich die FSV-Reservisten die immer wieder auf eben jene Fehler lauernden Gäste in höchste Not.

„Mir ist völlig schleierhaft, warum wir wiederholt die Räume bespielt haben, die gerade nicht bespielt werden sollten. Wir haben genau das Gegenteil von dem gemacht, was wir vorher in der Spielvorbereitung besprochen hatten“

, war FSV-Trainer Rainer Stock höchst verärgert über das Auftreten seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit. Nach haarsträubenden Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung verhinderten die Gastgeber gleich mehrfach in höchster Not und nur mit Mühe einen Rückstand (19., 21. , 31., 36.). Dass die Ostbrandenburger so leichtfertig zu ihren Chancen kamen, lag aber nicht nur an den Ballverlusten auf Seiten der Hausherren, sondern auch an der mangelnden Konterabsicherung und dem schwachen Zweikampfverhalten des Teams von Rainer Stock. So rettete sich die FSV-Elf gerade noch mit einem 0:0 in die Kabine.

Mit viel Elan aus der Kabine

Mit neuem Elan kamen die Luckenwalder aus der Kabine. Wie zu Spielbeginn gehörte auch der Auftakt zur zweiten Halbzeit den Kreisstädtern. Mario Kerstein, der sich im zweiten Durchgang erheblich steigerte, setzte sich auf der linken Außenbahn hervorragend durch. FSV-Oberligaspieler Martin Kemter jagte den Querpass Kersteins allerdings über das Tor der Gäste (48.). Danach passierte erst einmal nichts. Dann waren sie wieder zurück, die Schwächen der Luckenwalder im Spielaufbau. Nach gut einer Stunde Spielzeit nutzte das Team von Trainerfuchs Helmut Fritz einen ungenauen Abschlag von FSV-Torhüter Nikolas Tix zur Führung. Die Rehfelder fingen den Ball ab und prompt ging es zum 0:1 in Richtung FSV-Tor (58.).

Nun ergriffen endlich auch die Gastgeber die Initiative und spielten selbst deutlich zielstrebiger nach vorne. Nur kurze Zeit nach dem Rückstand hatte René Hasche über einen von ihm selbst mit eingeleiteten Angriff die Chance zum Ausgleich. Den Torerfolg verhinderte allerdings der Querbalken des SG-Gehäuses (65.). Der Aufstiegskandidat aus Rehfelde hätte nach einem katastrophalen Rückpass im Spielaufbau der Heimelf acht Minuten vor Spielende allerdings beinahe den Deckel auf das Spiel gesetzt. Torschütze Beldar Mahmuti hatte FSV-Keeper Nikolas Tix bereits umkurvt, doch einen Torschuss kratzte der zurück gesprintete Yves Tinius noch von der Linie und hielt somit seine Mannschaft weiter im Spiel. Die eine letzte Chance sollte die Heimmannschaft dann schließlich auch noch bekommen. Aaron Bogdan verwandelte einen Freistoß knapp 20 m vor dem Tor der Rehfelder direkt zum viel umjubelten 1:1- Ausgleich.

Trainer Rainer Stock nach dem Spiel

„Am Ende war es ein Unentschieden des Willens. Deshalb haben sich meine Spieler den Punkt auch verdient. Wir wissen aber auch, dass wir heute sehr viel Glück hatten. Denn mit unserer Leistung können wir überhaupt nicht zufrieden sein. Unsere derzeitige Spielweise entspricht nicht unseren Ansprüchen“, erklärte FSV-Coach Rainer Stock nach dem Spiel.  

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