Rassige Duelle zwischen Ludwigsfelde und Luckenwalde sind wie auch im Ligaspiel zum Saisonstart im Viertelfinale vorprogrammiert. © Julius Frick

AOK-Landespokal: Im Viertelfinale gastiert der FSV 63 Luckenwalde erneut beim Ludwigsfelder FC.

Bob-Olympiasieger Kevin Kuske hat als Losfee am Freitag dafür gesorgt, dass sich die Oberligafußballer des Ludwigsfelder FC und des FSV 63 Luckenwalde in dieser Saison ein drittes Mal in einem Pflichtspiel gegenüberstehen werden. Sie treffen nicht nur zweimal in der Meisterschaft aufeinander, sondern nun auch im Landespokal. Erst mussten die Fußballfans mehr als acht Jahre auf ein Punktspielduell zwischen den beiden Mannschaften warten, ehe Absteiger Luckenwalde zum Saisonstart bei Aufsteiger Ludwigsfelde antrat. Nun wird es sogar zu einem zusätzlichen Kräftemessen der Oberligisten kommen – innerhalb kürzester Zeit wird es eine zweiten Auflage des Nord-Süd-Gipfels des Landkreises Teltow-Fläming. Losfee Kuske sorgte dafür, dass beide Teams auch im Viertelfinale des AOK-Landespokals am 17. November aufeinandertreffen.

 

LFC-Präsident Marcel Penquitt: „Ich freue mich sehr über das Los. Ein Derby ist immer gut und nach der herben Niederlage am ersten Spieltag erwarte ich von meiner Mannschaft Wiedergutmachung. Ich freue mich persönlich auf ein schönes Spiel und auf zahlreiche Gäste im Ludwigsfelder Waldstadion.“ Bei besagter 0:5-Niederlage vor 800 Zuschauern war Gastgeber Ludwigsfelde chancenlos.

Deutlich enger war das Duell im Halbfinale des Landespokals im März 2016: Der damalige Regionalligist aus der Kreisstadt siegte beim Landesligisten mit 1:0 – das Lokalduell verfolgten mehr als 1900 Zuschauer. „Derbys sind immer gut und bringen wahrscheinlich einige Zuschauer ins Waldstadion“, sagt Penquitt.

Auch sein Luckenwalder Präsidentenkollege Dirk Heinze freut sich auf das erneute Derby. „Ein Heimspiel für uns wäre noch schöner gewesen“, erklärt der FSV-Chef, „aber das ist natürlich ein geiles Los. Wir freuen uns drauf.“ Heinze erwartet keinen erneuten Spaziergang für die Luckenwalder. Er bemüht die Weisheit vom Pokal und seinen eigenen Gesetzen. „Es wird nicht leicht, denn Ludwigsfelde hat etwas gutzumachen. Wir werden die Viertelfinalpartie sehr ernst nehmen“, kündigt der FSV-Präsident an.

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