SGN-Akteur Mathias Wrona (M.) behauptet sich im Zweikampf gegen FSV-Kapitän Sebastian Krenz (r.). © Oliver Schwandt

Landesklasse Ost: Die Oberliga-Reserve holt den ersten Sieg gegen die SG Niederlehme.

FSV 63 Luckenwalde II – SG Niederlehme 3:0 (3:0). Tore: 1:0, 2:0 Denys Repetylo (6.,14.), 3:0 Jan Niklas Hasche (40.).

 

Im achten Anlauf hat es endlich geklappt! Der 3:0 (3:0)-Erfolg der Landesklassen-Fußballer des FSV Luckenwalde II war der erste des Teams in den letzten acht Begegnungen gegen die SG Niederlehme. „Luckenwalde hatte heute etwas mehr Pulver in der Kanone als mein Team. Besonders im ersten Abschnitt war der FSV in allen Belangen deutlich besser. Wir waren einfach nicht torgefährlich genug, um den Dreier gegen starke Gäste einzufahren“, sagte SGN-Trainer Stephan Rosenberg, „nach einer harten Englischen Woche wird uns diese Niederlage sicherlich nicht umwerfen, da wir gegen einen richtig guten Gegner verloren haben.“

Vor 80 Zuschauern musste Rosenberg auf Routinier Matthias Klatt verzichten, der mit einer Knieverletzung voraussichtlich ein paar Wochen nicht zur Verfügung stehen wird. Bereits nach sechs Spielminuten gingen die Gäste mit 1:0 in Front. Der auf der linken Seite kaum zu stoppende Denys Repetylo tanzte im Strafraum die beiden SGN-Akteure Niklas Hentschel und Michel Käfert erst gekonnt aus, um anschließend mit einem Schlenzer in den rechten Winkel das 1:0 zu erzielen. Nach einem Pass in die Tiefe von Jan Niklas Hasche war es erneut Repetylo, der mit einem Flachschuss aus elf Metern auf 2:0 erhöhte (14.).

Auch an den nächsten beiden Aktion war die Nummer 15 des FSV Luckenwalde II beteiligt. Zuerst scheiterte er aus neun Metern am gut reagierenden Heimkeeper Fabian Keitsch (23.). Richtig Pech hatte er nach einer halben Stunde, als sein gut getretener Freistoß aus 18 Metern nur wenige Zentimeter am linken Dreiangel vorbeiflog.

Der dritte Treffer der Gäste entsprang einem Fehler von Abwehrspieler Mathias Pagenkopf, der das Leder leichtfertig an Hasche vertändelte. Dieser ließ sich nicht zweimal bitten und drückte den Ball zum 3:0 über die Linie (40.).

Erst eine Viertelstunde vor dem Abpfiff bot sich Sebastian Groggert die Möglichkeit zu einem Treffer

Nach dem Seitenwechsel verwaltete die Oberliga-Reserve den deutlichen Vorsprung, ohne das die Gastgeber sich zunächst ernsthafte Möglichkeiten herausarbeiteten. Erst eine Viertelstunde vor dem Abpfiff bot sich Sebastian Groggert die Möglichkeit zu einem Treffer. Aus fünf Metern hatte der SGN-Angreifer viel Pech, als sein Linksschuss an den Querbalken klatschte. Gästekeeper Robert Petereit, der einen ruhigen Nachmittag am Luch verlebte, wäre bei diesem Abschluss ohne jegliche Abwehrmöglichkeit gewesen. Diese Chance war die einzige, die Niederlehme in den gesamten 90 Minuten zu verzeichnen hatte.

„Ich war mit der Leistung meiner Jungs voll zufrieden. Wir haben in der ersten Halbzeit das gespielt, was sich meine Mannschaft auch im Vorfeld der Partie vorgenommen hatte. Mit dieser Spielweise ist Niederlehme überhaupt nicht klargekommen“, so FSV-Trainer Rainer Stock, „im zweiten Abschnitt haben wir ein wenig den Faden verloren, weil wir zu selbstzufrieden waren.“

Niederlehme: Keitsch, Pagenkopf, Schnetka (62. Paschke), Wrona, Hentschel (46. K. Groggert), Käfert, S. Groggert, Kringel (70. Schüler), Lindner, Mielke, Stothut
FSV Luckenwalde II: Petereit, Mehlhorn, Saidy (84. Voigt), Repetylo, Bergemann, Arsumanjan (55. Bogdan), Schmidt, Bötsch, Kerstein, Krenz, Hasche (58. Tinius)