E-Junioren schreiben FSV-Geschichte

Am Samstag fuhren die FSV E-Junioren zur Hallenlandesmeisterschaft in die Lausitz-Arena nach Cottbus. Dort wurde die Endrunde der besten acht Mannschaften des Landes Brandenburg ausgespielt.

Für große Augen bei den Kindern und den Erwachsenen sorgte die große Halle mit den großen Anzeigetafeln und den vielen Sitzplätzen. Die knisternde Atmosphäre und der Einlauf der Mannschaften mit selbstgewählter Musik und Bildern aller Spieler krönte den Eindruck zusätzlich. Das allein war die großen Anstrengungen der gespielten vier Qualifizierungsrunden wert. Nun folgte die Kür – eine gute Platzierung mit  Spielspaß und Freude erreichen.

Da in zwei Gruppen gespielt wurde, durfte man das erste Spiel nicht verschlafen und dementsprechend wurde das Team mit lauter Kabinenmusik und Traubenzucker vom Trainer „gepusht“.

Vorrunde

Im ersten Gruppenspiel ging es gegen die SV Germania 90 Schöneiche. Das Spiel war in der Anfangsphase durch die innere Aufregung beider Mannschaften geprägt. Ein Fehlpass vor dem eigenen Tor führte zur 1:0 Führung des Gegners. Der FSV schüttelte sich kurz und zeigte wie zuletzt viel Moral und drückte immer mehr auf´s Tempo. Lohn dafür war der Ausgleich in der 10. Minute durch Ole Neumann. Das Unentschieden war für die Jungs noch zu wenig und so drang man auf den Siegtreffer. Diesen erzielte Marlon Granda nach toller Vorarbeit durch Jean-Luca Kräuter in der 11. Minute.

FSV 63 gegen SV Germania 90 Schöneiche

Im zweiten Spiel der Gruppe traf man auf den FSV Brieske Senftenberg. Dieses Partie wurde in der 7. und 8. Minute durch Arut Magamedov und Jean-Luca Kräuter schnell entschieden.

Ole im Zweikampf mit einem Spieler vom FSV Brieske Senftenberg

Vor dem dritten Gruppenspiel gegen den SV Schwarz-Rot Neustadt stand der FSV bereits als Gruppenerster fest, aber man wollte trotzdem auf Sieg spielen. Unser Kapitän Jean-Luca Kräuter traf doppelt zum 2:0 Endstand.

Jean-Luca und Arut im Spiel gegen den SV Schwarz-Rot Neustadt

In der zweiten Gruppe setzte sich der SV Babelsberg 03 deutlich vor dem Zweitplazierten, der SG Rot-Weiß Neuenhagen durch und somit musste man gegen Neuenhagen im Halbfinale ran. Vor den Halbfinalpartien wurde noch der kommende Viertelfinalgegner des AOK-Landespokal der E-Junioren ausgelost. Der FSV 63 Luckenwalde muss am 14.03.2020 auswärts gegen den SV Döbern spielen.

Halbfinalerreichung

Das Halbfinale entwickelte sich zu einer spannenden Partie mit vielen Zweikämpfen. Die Abwehr um Til Berger, Noah Betog und Jan Schnitter kämpfte bärenstark und ließ keine klaren Torschüsse auf das eigene Tor zu. Zum Ende des Spiels rechneten viele bereits mit der Entscheidung durch Neunmeterschiessen. Trainer Sebastian Müller-Rawolle ließ in der Schlußphase nochmal Jean-Luca Kräuter auf das Feld, der dann in Torjägermanier in der letzten Minute zweimal traf. Der Jubel zum Einzug ins Finale kannte bei Spielern, Trainern Eltern und Fans nun keine Grenzen mehr.

Halbfinale gegen die SG Rot-Weiß Neuenhagen

FINALE

Im Finale standen sich die nach Aussagen vieler Stützpunkttrainer  verdienten Mannschaften vom FSV 63 Luckenwalde und dem SV Babelsberg 03 gegenüber.

Dieses Spiel ging klar mit 3:0 an die technisch und physisch stärke Mannschaft aus Babelsberg. Herzlichen Glückwunsch an den SV Babelsberg 03.

Fazit

Nach ein paar Entäuschungstränchen in den Augen der FSV Kinder freute man sich bei der Siegerehrung dann doch über das Erreichte – den zweiten Platz.

Die E-Junioren schrieben sich mit dem 2.Platz in die Luckenwalder Vereinsgeschichte ein, denn einen solchen Erfolg erreichte bisher keine Juniorenmannschaft des FSV.

Freude über den 2. Platz

Jean-Luca Kräuter wurde zudem zu einem der besten Spieler des Turniers ausgezeichnet.

Jean-Luca Kräuter mit seiner Auszeichnung

Das Trainerteam um Sebastian Müller-Rawolle und Michael Granda, die Eltern und der FSV sind wahnsinnig stolz auf das E-Juniorenteam. TOLLE LEISTUNG!!

Für den FSV spielten: Lilli Sömisch, Marlon Granda, Fynn Rehfeldt, Jannis Höhne, Jan Schnitter, Jean-Luca Kräuter, Noah Bertog, Arut Magamedov, Til Berger, Ole Neumann

Danke an Matthias und Doreen für die Fotos.

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