Der FSV 63 Luckenwalde hält das Rennen um die Meisterschaft in der NOFV-Oberliga Süd weiter offen. Am Sonnabend besiegte die Elf von Trainer Jan Kistenmacher im vorletzten Heimspiel der Saison die Gäste von Union Sandersdorf mit 1:0 (0:0). Es war zwar kein glänzender Erfolg, aber dafür vielleicht ein in der Endabrechnung wichtiger Dreier.

Den Treffer des Spiels vor 164 Zuschauern im Luckenwalder Seelenbinder-Stadion erzielte Christian Flath (70.) per Freistoß. „Ein dreckiger Sieg“, erklärte FSV-Kapitän Marcel Hadel nach dem Schlusspfiff, „wer solche Spiele gewinnt, der wird am Ende Meister.“ Allerdings hat Spitzenreiter Chemie Leipzig mit einem 2:0-Sieg am Sonntag beim FC International nachgezogen. Der Tabellenführer hat zwei Spiele vor dem Saisonende weiterhin vier Punkte Vorsprung.

Highlights zum Spiel

Die Hausherren taten sich am Sonnabend schwer im heimischen Seelenbinder-Stadion gegen couragiert auftretende Gäste. Die mussten zwar auf ihren Stammkeeper Nico Becker verzichten – der 21-Jährige verletzte sich vor dem Anpfiff und wurde durch den 44-jährigen Torwarttrainer der Sandersdorfer, Thomas Brose, ersetzt – aber der Elf aus Sachsen-Anhalt gelang es immer wieder, das Geschehen vom eigenen Tor fernzuhalten.

Daniel Becker trifft das Lattenkreuz

In der 9. Minute zappelte jedoch der Ball im Netz. Antonin Hennig wurde auf der rechten Angriffsseite von Daniel Becker gut bedient, doch dabei stand er knapp im Abseits. Nach gut einer Viertelstunde mussten die Hausherren durchatmen. Aaron Bogdan rettete spektakulär nach einem Schuss von Moritz Alicke für den bereits geschlagenen Luckenwalder Torwart Konstantin Filatow auf der Linie. Anschließend bekamen die Hausherren die Partie besser in den Griff. Takahiro Tanio wurde im Gästestrafraum elfmeterwürdig gefoult, doch der Pfiff von Schiedsrichter Ronny Walter blieb aus. Bis zur Pause hatten die Hausherren noch zwei gute Möglichkeiten zur Führung. Hennig scheiterte jedoch nach Pass von Flath am Sandersdorfer Torwartroutinier Brose und ein Schuss von Becker klatschte ans Lattenkreuz.

Nach Wiederbeginn bestimmten die Luckenwalder deutlicher das Geschehen, doch noch fehlte es ihnen an Durchschlagskraft. Ein weiteres Mal klatschte der Ball bei einem Freistoß von Becker an die Querlatte. Wenig später machte es Flath dann besser. Sein Freistoß war wie ein Strich. Brose im Sandersdorfer Tor hatte keine Abwehrchance. In den letzten 20 Minuten des Spiels erhöhten die Gäste den Druck. Sie wollten den Ausgleich. Mit einer Bogenlampe bekam FSV-Schlussmann Filatow Probleme. Bei seinem Abwehrversuch landete der Ball vor den Füßen von Denis Zivec, der jedoch das Leder aus spitzem Winkel versemmelte. Auf der anderen Seite köpfte Maciej Kwiatkowski den Ball ins Tor. Bei der Hereingabe durch Tobias Francisco war das Leder jedoch im Aus gewesen.

Textquelle: Sportbuzzer

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